Dankbarkeit Sprüche – sprichwort
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Wo ich aß und nicht trank, Da weiß ich keinen Dank.
Im Dank verschlingt sich alles Sein.
Wer dankt, bekommt immer mehr zum Danken.
Vor dem Baum, der Schatten wirft, soll man sich verneigen.
Und sie erhoben die Hände zum lecker bereiteten Mahle.
Sei wohltätig gegen jedermann als ein Blinder und empfange eine Wohltat als ein Sehender.
Im allgemeinen habe ich bemerkt, daß man sich bei den Menschen so wenig wie möglich bedanken muß, weil die Dankbarkeit, die man ihnen bezeugt, ihnen die Überzeugung beibringt, sie könnten zu viel getan haben! Ich habe mehr als einmal Leute, die im Begriff standen, eine gute Tat zu vollbringen, davon Abstand nehmen sehen, weil diejenigen, für die sie eintreten wollten, aus dankbarer Erregung heraus ihrem Anerbieten eine zu übertriebene Bedeutung beimaßen.
Menschen sind in dem gleichen Maße dankbar, als sie rachgierig sind.
Wer für alles gleich Dank begehrt, Der ist selten des Dankes wert.
Unter Dankbarkeit versteht man gemeinhin die Bereitwilligkeit, lebenslänglich Salbe aufzuschmieren, weil man einmal Läuse gehabt hat.
Seiner Dankbarkeit rühmt man sich gewöhnlich wie einer erteilten Wohltat.
Dem sagt man jetzt altväterlich, wenn ein Mensch von Herzen für eine Wohltat danket; man sollte sich schämen.
Alle aber hassen den, der einer Wohltat nicht eingedenk ist.
Der gewöhnliche Mensch ist nicht dankbar.