Ehe Sprüche – abschied
25 Sprüche gefunden
Schokolade bricht das Fasten nicht.
Die Frau ist kein Stiefel, den du wieder ausziehen kannst.
Unendlich innig war ihr Kuß Und glutvoll ihr Umfassen; Sie hat unendlich mich geliebt … Und endlich – mich verlassen.
Der beste Weg, einen Ehemann zu halten, ist der, ihn nicht zu fest zu halten.
Ich bin eine gute Haushälterin – bei jeder Trennung behalte ich das Haus.
Viele Ehemänner nehmen ihre Frau nur deshalb auf Geschäftsreisen mit, weil es ihnen immer noch angenehmer ist, als ihnen bei der Abreise einen Abschiedskuß geben zu müssen.
Den Ehelosen quält die Fleischeslust. Den Verehelichten sein Weib.
Weinende Braut, lachende Frau. Lachende Braut, weinende Frau.
Teilt sich das Bett, so scheiden sich die Herzen.
Wenn eine Frau ihren Mann noch so sehr haßt, ihren Platz räumt sie doch freiwillig keiner anderen.
Entbehren müssen, was man liebt, ist noch ein Glück im Vergleich zu dem Zwang, mit dem zu leben, was man haßt.
Manche Ehepaare gehen nur auseinander, weil die Frau auseinanderging.
Jetzt kommen diese endlosen Winterabende - so entsetzlich einsam, wenn du fern bist, und so furchtbar langweilig, wenn du da bist.
Eine Frau, die dahintergelangt ist, daß ihr Gatte sie vernachlässigt, beginnt sich selbst zu vernachlässigen, oder sie schafft sich wunderbare Hüte an, die der Gatte einer andern bezahlt.
Ich muss lernen, mit dem Mühlstein am Hals nicht zu ertrinken.
Was bleibt von all den gemeinsam verlebten Jahren? Es ist schwer zu sagen. Wenn sie so wichtig waren, wie kommt es dann, daß nichts davon übrig bleibt?
Überdruß. Das ist etwas Schreckliches. Der Überdruß in der Liebe und gegen eine Frau!
Was sie im Himmel tun, das wissen wir nicht; was sie aber nicht tun, das wissen wir ganz genau, nämlich: sie freien nicht, noch lassen sie sich freien.
Einen Freund über seinen Liebeskummer zu trösten Wir müssen immer wieder uns begegnen und immer wieder durch einander leiden, bis eines Tages wir das alles segnen. An diesem Tage wird das Leiden weichen, das Leiden wenigstens, das Blindheit zeugte, das uns wie blinden Wald im Sturme beugte. Dann werden wir in neues Ziel und Leben wie Flüsse in ein Meer zusammenfließen, und kein Getrenntsein wird uns mehr verdrießen. Dann endlich wird das » ... suchet nicht das Ihre« Wahrheit geworden sein in unsern Seelen. Und wie an Kraft wird's uns an Glück nicht fehlen.
Die Frau, die gern das Haus verläßt, Trägt mit hinaus des Glückes Rest.
Was für ein unglückseliger Instinkt ist es, der die beiden Geschlechter gegeneinander aufreizt, sobald die Leidenschaft sie nicht mehr verbindet?