Ehe Sprüche – eltern
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Eine Ehe ohne Kinder ist eine Welt ohne Sonne.
In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.
Ein Kinderloser ist wie ein Toter.
Es ist wirklich grausam, von Müttern und Vätern, zwei arme unschuldige Wesen, die einzeln vielleicht sehr glücklich gewesen wären, in der Ehe gemeinsam in ein Haus zu sperren, auf daß sie sich gegenseitig foltern und quälen.
Auff Mummium Es theilet Mumm sein Reich mit seinem lieben Weibe; Tags liegt sie ihm im Haar, Nachts er ihr auff dem Leibe.
Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Gehet zu euerm Saatfeld, wann und wie ihr wollt.
Jede Frau hofft, ihren Mann beherrschen zu können, aber für ihren Sohn hofft sie, daß er seine Frau beherrscht.
Sind die Weiber nicht untertan, so sind die Männer ihre Sklaven, denn sie müssen entweder gehorchen oder herrschen.
Mich überraschte der Gedanke, dass eine der Hauptursachen für die Feindseligkeit zwischen Ehegatten der Wettstreit um die Führung in der Familie ist.
Daß wir nicht als Barbaren zur Welt kommen, und von der Welt als Barbaren scheiden; daß uns von Kindesbeinen an sittliches Element umfängt, unter dem Mutterherzen zeitiget, und in der Muttermilch nährt; daß wir uns im Leben und im Tode als Menschen fühlen: diese unermeßlichen Wohltaten verdanken wir der Ehe.
Ehe beweist Kinder.
Wiltu ein junges Mägdlein han, so sieh zuvor die Mutter an.
Das Problem in der Ehe liegt darin, daß jede Frau im Herzen eine Mutter ist, und jeder Ehemann im Herzen ein Junggeselle bleibt.
Fast jeder Mann wirft seiner Frau Dinge vor, deren sie sich nicht schuldig fühlt, und umgekehrt. Aber weder wird die eine Seite mit ihren Beschuldigungen je aufhören noch die andere sich je rechtfertigen können.
Eine Frau, die dahintergelangt ist, daß ihr Gatte sie vernachlässigt, beginnt sich selbst zu vernachlässigen, oder sie schafft sich wunderbare Hüte an, die der Gatte einer andern bezahlt.
Oft gehört nichts dazu, den Ehemann zu stillen, der 100 Fehler vorwirft, als sie alle rein-denkend zuzugestehen.
Die Frau will herrschen, der Mann beherrscht sein.
Die Liebe des Sohnes zu seiner Mutter beeinträchtigt nie die Liebe des Gatten zu seinem Weibe, und ein grober Charakterfehler muß bei einer oder beiden Frauen obwalten, wenn sie aufeinander eifersüchtig werden könnten.
Die Frauen besitzen in erstaunlichem Maße das Talent, den Beschuldigungen, die sie gegen ihren Gatten erheben, durch Scheingründe einen Anstrich von Wahrheit zu geben.
Mütterliche Mahnung Selbst die glücklichste der Ehen, Tochter, hat ihr Ungemach, Selbst die besten Männer gehen Öfters ihren Launen nach. Wer sich von dem goldnen Ringe Goldne Tage nur verspricht; O, der kennt den Lauf der Dinge Und das Herz des Menschen nicht! Manche wirft sich ohne Sorgen In des Gatten Arm, wie du, Und beweint am andern Morgen Ihre Freiheit, ihre Ruh. Aus dem Sklaven ihrer Blicke Wird ein mürrischer Tyrann; Banger Kummer folgt dem Glücke, Das mit ihrem Traum zerrann. Doch dein Glück dir selbst zu schaffen, Tochter, steht in deiner Hand: Die Natur gab dir die Waffen, Gab dir Sanftmut und Verstand. Lerne deines Gatten Herzen Liebevoll entgegen gehn, Leichte Kränkungen verschmerzen, Kleine Fehler übersehn.
Was sie im Himmel tun, das wissen wir nicht; was sie aber nicht tun, das wissen wir ganz genau, nämlich: sie freien nicht, noch lassen sie sich freien.