Ehe Sprüche – eltern

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Mann und Weib zusammen machen erst den wirklichen Menschen aus; Mann und Weib zusammen ist die Existenz der Gattung – denn ihre Verbindung ist die Quelle der Vielheit, die Quelle anderer Menschen.

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841

Des Gottesfriedens Heimat ist das Haus.

Augusti, Die christlichen Alterthümer. Ein Lehrbuch für academische Vorlesungen, 1819

Eine Frau, die an ihrem Feuerherd viel an ihren Mann und an ihre Kinder sinnet, hat nicht leicht ein unheiliges und ungesegnetes Haus.

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Mutter, was ist die Ehe? Spinnen, Kinder kriegen und weinen.

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Das Weib, sobald es ein Kind hat, liebt den Mann nur noch so, wie er selbst das Kind liebt.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Wie man an Blüten und Früchten den Baum erkennt, so wird der Geist der Ehe offenbart an den Kindern.

Keller (Hg.), Ein Gotthelf-Wort für jeden Tag. Ausgewählt und zusammengestellt von Helene Keller, Bern 1935

Das "Seid fruchtbar und mehret euch" hat mit der Liebe nichts zu tun.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

In einem gewissen Stadium der Ehe muß eine Entscheidung getroffen werden: entweder daß der Gatte sich entschließt, zum Vater seiner bisherigen Gattin oder daß diese sich entschließt, zur Mutter ihres bisherigen Gatten zu werden.

Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen, 1967

(An seine Schwester Nannerl) Du wirst im Eh'stand viel erfahren, Was dir ein halbes Rätsel war; Bald wirst du aus Erfahrung wissen, Wie Eva einst hat handeln müssen, Daß sie hernach den Kain gebar. Doch, Schwester, diese Eh'standspflichten Wirst du von Herzen gern verrichten, Denn glaube mir, sie sind nicht schwer. Doch jede Sache hat zwo Seiten: Der Eh'stand bringt zwar viele Freuden, Allein auch Kummer bringet er. Drum, wenn dein Mann dir finstre Mienen, Die du nicht glaubest zu verdienen, In seiner übeln Laune macht, So denke, das ist Männergrille, Und sag: Herr, es gescheh' dein Wille Bei Tag, und meiner in der Nacht.

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Der Mann: Einziger Vertreter seines Geschlechts, der sein Weib schlägt.

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Ehrfurcht und Geringschätzung des ehelichen Bundes entscheiden über die Sittlichkeit der Völker.

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Des Weibes größtes Opfer ist es, einem Gatten für ein verfehltes Leben noch dankbar sein zu müssen.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Familiengemälde Großvater und Großmutter, Die saßen im Gartenhag, Es lächelte still ihr Antlitz Wie sonn'ger Wintertag. Die Arme verschlungen, ruhten Ich und die Geliebte dabei, Und blühten und klangen die Herzen Wie Blumenhaine im Mai. Ein Bächlein rauschte vorüber Mit plätscherndem Wanderlied, Stumm zog das Gewölk am Himmel, Bis unseren Blicken es schied. Es raschelte von den Bäumen Das Laub, verwelkt und zerstreut, Und schweigen an uns vorüber Zog leichten Schrittes die Zeit. Stumm blickte aufs junge Pärchen Das alte stille Paar; Des Lebens Doppelspiegel Stand vor uns licht und wahr: Sie sah'n uns an und dachten Der schönen Vergangenheit; Wir sah'n sie an und träumten Von ferner künft'ger Zeit.

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Die wildesten Tiere. Nicht also kürren und schorren die Ratzen, Nicht also schreien und gmauzen die Katzen, Nicht also pfeifen und zischen die Schlangen, Nicht also rauschen und prasseln die Flammen, Nicht also schleppern und kleppern die Rätschen, Nicht also plurrn und schnurrn die Prätschen, Nicht also wüten und heulen die Hund', Nicht also brüllet der Löwen ihr Schlund, Nicht also hauset und brauset das Meer, Nicht also stürmet ein krieg'risches Heer, Nicht also reißet und tobet der wind, Nicht also jammert ein schreiendes Kind: Wie zwei wankende, zankende, reißende, beißende, weinende, greinende, mockende, bockende, trutzige, schmutzige Eheleut'.

Abraham a Sancta Clara, Abrahamische Lauberhütt, 3 Bde., 1721-23 (posthum). Originaltext

Haus und Habe vererben die Eltern; aber eine verständige Ehefrau kommt vom Herrn.

Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 19,14)