Ehe Sprüche – sprichwort

59 Sprüche gefunden

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Wer haußfried wil haben, der thu, was die fraw wil.

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Wenn ein Mann beim Rasieren pfeift, sollte seine Frau stutzig werden. Wenn er auch noch die Wohnungstür ölt, ist höchste Wachsamkeit geboten.

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Eine Frau darf nie zugeben, dass ihr Mann klug und praktisch ist; täte sie es doch, müsste sie ihm gehorchen, und umgekehrt.

Tolstoi, Tagebücher. 1893

Ein bloß schönes Weib gleicht den Apothekerpillen, welche von außen schön vergoldet sind. Ein schönes Weib ohne Tugend ist wie ein goldner Becher, in welchem saurer Landshuterwein ist; wie eine gefirnißte Tabaksbüchse.

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Gebirgige Gegenden geben den Donner in vielfachem Widerhall zurück. Hierin gleicht ihnen ein böses Weib, obwohl sie kein Berg, sondern ein Tal, nämlich ein Jammertal ist. Jedes rauhe Wort des Mannes gibt sie mit zehn und mehr Schimpfworten zurück.

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Ein böses Weib ist ein knarrender Wetterhahn, eine betäubende Klapperbüchse, ein gewichster Mantel, durch welchen das Wasser der Ermahnung nicht dringen kann, ein Blasbalg des Zorns, ein Ziehpflaster für den Geldbeutel, die Grabstätte des Frohsinns, der Inbegriff aller Bosheit, welche man mit Worten nicht genug beschreiben kann.

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Ein böses Weib ist für Ehemann eine große Plage. Es ist wahrlich besser, unter Tigern und Löwen, unter Bären und Wölfen zu leben als mit einem bösen Weibe.

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Es ist kein Eh' ohne ein Weh.

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Ein Weib sieht ihrem Gatten alles nach, wenn sie Vernunft hat.

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Wem die Frauen gut sterben und die Bienen gut wärmen, der wird bald reich.

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"Er soll dein Herr sein" ist die Formel einer barbarischen Zeit, die lange vorüber ist.

Goethe, Die guten Weiber (Die guten Frauen als Gegenbilder der bösen Weiber, auf den Kupfern des dießjährigen Damenalmanachs), 1800. Seyton zu Eulalie

Der größte Reichtum ist eine gute Frau.

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Klopfe deinen Pelz aus mit Hitze, dein Weib aber mit Sanftmut.

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Wo die Frau die Hosen anhat und der Mann die Schürze trägt, da gehen die Dinge schlecht.

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Bei Unverträglichkeit gedeiht kein Feur im Haus, Der eine bläst es an, der ander bläst es aus.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839. Originaltext

Zur Haushaltung gehören vier Pfennig: ein Notpfennig, ein Sparpfennig, ein Zehrpfennig und ein Ehrpfennig.

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b) Trost für den Junggesellen Alle Tage Huhn im Topf und Gans im Bett - man kriegt es satt.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Wie mans macht…, in: Die Weltbühne, 15.03.1932, Nr. 11 (Theobald Tiger)

Viel Narrentag und selten gut hat, wer sin Frouen hüten dut.

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Wenn aber eine Frau auch etwas bitter ist, muß sie trotzdem ertragen werden, denn sie gehört ins Haus.

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Was? Sieben Sakramente zählen Die Herren Theologen? Ei! Für Leute, welche niemals fehlen, Heißt das doch gröblich sich verzählen! Sind Buß' und Eh' nicht einerlei?

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Oberherrschaft Ein Hausherr fiel betrunken in die Flamme. Die Magd rief Hilfe. - Daß dich Gott verdamme, Sprach die erboste Frau. Sei plötzlich still! Mein Mann, als Herr, kann liegen, wo er will.

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