Erfahrung Sprüche
Sprüche über Lernen und Erfahrung
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Wie du auch bist, so diene dir selber als Quelle der Erfahrung!
Bis der Mensch einer Erfahrung glaubt, muss er noch viele gleiche gemacht haben.
Es ist Menschenart, den Schatz seiner Erfahrungen immer eher für andere ausmünzen zu wollen als für sich selbst.
Man kann sehr viel erfahren, ohne erfahren zu werden.
Was dem einen widerfährt, Widerfährt dem andern; Niemand wäre so gelehrt, Der nicht sollte wandern.
Wenn das Kapital der Erfahrungen sich vererben würde, wären wir alle Millionäre der Lebensweisheit.
Unsere besten Freunde sind unsere Erfahrungen: sie sind immer ehrlich.
Die Erfahrung, obgleich sie die beste Lehrerin ist, hat dennoch meist ungelehrige Schüler.
Das unmittelbare Gewahrwerden der Urphänomene versetzt uns in eine Art von Angst: wir fühlen unsere Unzulänglichkeit; nur durch das ewige Spiel der Empirie belebt, erfreuen sie uns.
Kaum, daß vom Buch du dich entfernt, Läßt seine Weisheit dich im Stiche; Nur was Erfahrung Dir gelernt, Bring dir den ›Bruch‹ und Wild der Küche.
Gott wird sorgen, daß mit der Zeit die Erfahrung kömmt und mit der Erfahrung die Weisheit.
Wir gewinnen im Leben bestenfalls eine einzige wesentliche Erfahrung, und das Geheimnis der Lebenskunst besteht darin, diese Erfahrung möglichst oft zu reproduzieren.
Die Erfahrung ist eine Frage des Lebensinstinkts.
Wer ist eselweis, Geht nur einmal aufs Eis.
Die Erfahrung wächst durch fortschreitende Anpassung der Gedanken an die Tatsachen.
Man wird durch eigene Erfahrung entschlossener und fester; es ist aber leichter, auf anderer Unkosten klug zu werden.
Im Gemählde der Welt ist der männliche Ernst Schatten gegen den weiblichen Witz, der so oft Licht verbreitet. Darauf war ich weniger bedacht als auf den Wunsch, daß nur einige wenigstens aus dem guten Rath, den gemeiniglich die Erfahrung eines dritten zu geben pflegt, … diese Wahrheit liebgewinnen möchten: daß sie nie Friede in ihrem Herzen, nie Beruhigung in ihren Begierden finden werden, wenn sie je die Hallen des Leichtsinns betreten.
In dem Maße, in dem die eigene Person aufhört, Wunder und Zweck zu sein, bis sie zuletzt ein kaum gespürtes Zwischenelement wird, gleichsam Schatten eines Körpers, den man nicht kennt, noch erkennen kann, in dem Maße wächst die Schwierigkeit und Gefährlichkeit des Lebens mit und unter den Menschen, sowie der geheimnisvolle Charakter alles dessen, was man Realität und Erfahrung nennt.
Man muß alt werden, um dieses alles [seine Arbeit] zu übersehen, und Geld genug haben, seine Erfahrungen bezahlen zu können.
Von der Zeit allein erwarte ich den Unterricht, den ich vergeblich von Menschen erwarten würde.