Erfahrung Sprüche

Sprüche über Lernen und Erfahrung

377 Sprüche in dieser Kategorie

Alles verschleißt durch Gebrauch – außer der Erfahrung.

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Den Fuchs erkennt man am Schwanz.

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Wem Erfahrungen nur Enttäuschungen sind, der sehnt sich nach dem Glück seiner Unerfahrenheit zurück.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Erfahrenheit macht Narren g'scheit.

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Erfahrungen sind wie Laternen, die wir auf dem Rücken tragen. Sie beleuchten den Weg, den wir hinter uns haben.

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Wer im Juni mäht, der wird Sturm ernten.

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Kaum ist die Ernte einer Erfahrung eingebracht, wird der Acker vom Schicksal neu umgepflügt.

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Die Kette meiner Erfahrungen wäre schon lange genug, und dennoch drängt's mich, immer neue Ringe daranzuschmieden.

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Jedes Werkzeug muß durch die Erfahrung gemacht werden.

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Ein einziges Blättchen Erfahrung ist mehr wert als ein Baum voller guter Ratschläge.

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Wer aus seinem eigenen Schaden nicht klug wird, ist nicht wert, dass man ihn beklage.

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Ein Erfahrener ist besser als zehn Gelehrte.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Weltumgang gibt nicht Erfahrung, höchstens diese jenen.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. Februar 1803

Die Eule lobt den Tag nicht.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Fischer wirft die Angel aus, wo das Wasser am ruhigsten ist.

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Die Erfahrungen des Lebens sollen uns reinigen von allen unverständigen und lasterhaften Wesen. Tun sie das, so wird unser Alter still und glücklich ... tun sie es aber nicht, brennen die Wünsche der Torheit und des Lasters noch in uns, wenn die Kraft des Lebens schwindet...

Pestalozzi, Lienhard und Gertrud, 4 Bde., 1781-87

Erfahrung ist der Anfang der Weisheit.

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Tausche schwer verständliches Buch über Empfängnisverhütung gegen gebrauchten Kinderwagen…

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Den Mann nenne ich groß, der viel gedacht und gelesen und erfahren hat und der alles, was er gedacht, gelesen und erfahren hat bei jeder Sache die er unternimmt, also auch bei jedem Buch das er schreibt, vereint zum besten Zweck anzuwenden weiß, alles so anschaulich darzustellen, daß jeder sehen muß, was er selbst gesehen hat.

Lichtenberg, Sudelbuch J, 1789-1794. [J 1559]

Unser ganzes Leben würde einen erhabeneren und ernsteren Charakter annehmen, wenn wir uns daran gewöhnen könnten, uns in Gedanken nicht fortwährend als Eins zu fühlen mit dem Gehäuse, das uns zur Wohnung dient, sondern mit dem wahren menschlichen Ich, das dieses Haus bewohnt. Wir würden dann die Unannehmlichkeiten des Lebens wie den Staub von unseren Kleidern abschütteln und zu der Erkenntnis gelangen, daß das Wertmaß für alles, was uns begegnet, nicht in den Leiden oder Freuden liegt, die dadurch unserem Körper zuteil werden, sondern darin, inwiefern es dem Menschen in uns zu seinem Fortschritte förderlich oder hinderlich ist, und da alle Vorkommnisse nur Mittel zur Erfahrung sind, und wir aus allen etwas lernen können, so sollten wir den Kümmernissen und Sorgen ihren Stachel nehmen, indem wir bei allem nach der Lehre forschen, die in ihm wie die Blüte in der Knospe eingeschlossen liegt.

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Die Weisen sagen: beurteile niemand, bis du an seiner Stelle gestanden hast.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 1. Juni 1781