Erfolg Sprüche – klassisch

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Wer Wein verlangt, der keltre reife Trauben.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Kaiserliche Pfalz, Astrolog zum Kaiser

Es ließe sich alles trefflich schlichten, Könnte man die Sachen zweimal verrichten.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtlich

Ich jage nie zwei Hasen auf einmal.

Bismarck, Reden. Im Reichstag

Er [Gaius Iulius Caesar] ist endlich vielleicht der einzige unter jenen Gewaltigen, der den staatsmännischen Takt für das Mögliche und Unmögliche bis an das Ende seiner Laufbahn sich bewahrt hat und nicht gescheitert ist an derjenigen Aufgabe, die für großartig angelegte Naturen von allen die schwerste ist, an der Aufgabe, auf der Zinne des Erfolgs dessen natürliche Schranken zu erkennen.

Mommsen, Römische Geschichte, 3 Bde., 1854-56. 11. Kapitel. Die alte Republik und die neue Monarchie

Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.

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Nicht der Erfolg ist der Prüfstein geschichtlicher Charaktere, sondern das Recht, die Wahrheit und die Menschlichkeit. Sonst müßten ja gar häufig die größten Schurken für die verehrungswürdigen Gestalten der Weltgeschichte gelten.

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Der ist Goldes wert, der es gewinnen kann.

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Wer jemals Großes, Herrliches vollbracht, war seiner Zeit ein Greuel, ein Zerstörer! Abtrünnig, wert des Schierlingsbechers, wert des Kreuzes und dann göttlicher Verehrung.

Schefer, Laienbrevier, 2 Bde., 1834/35

Die still stehende Uhr, die täglich zwei Mal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1906

Diese Damen, sie verstehen, Wie man Dichter ehren muß: Gaben mir ein Mittagessen, Mir und meinem Genius. Ach! die Suppe war vortrefflich, Und der Wein hat mich erquickt, Das Geflügel, das war göttlich, Und der Hase war gespickt. Sprachen, glaub ich, von der Dichtkunst, Und ich wurde endlich satt; Und ich dankte für die Ehre, Die man mir erwiesen hat.

Heine, H., Gedichte. Neue Gedichte. Verschiedene. Yolante und Marie, 1.

Die sogenannten Ehrenmänner aller Stände gewinnen nicht am wenigsten.

Vauvenargues, Nachgelassene Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

So wie es in der Tat sehr ruhmvoll ist, ohne Unterstützung und aus eigener Kraft zur Weisheit zu gelangen, so ist es auch sehr schimpflich, Begabung und Reichtum im Übermaß zu besitzen und dabei träge zu sein.

Hugo von Sankt Viktor, Didascalicon de Studio Legendi, um 1127. Praefatio. Übers. Internet Originaltext: Sicut enim gloriosius est, cum nullae suppetant facultates, sola virtute sapientiam apprehendere, sic profecto turpius est vigere ingenio, divitiis affluere, et torpere odio.