Erziehung Sprüche

Sprüche über Erziehung

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Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muss.

Kant, Über Pädagogik. Bemerkungen aus den über diesen Gegenstand bei der Universität mehrmals gehaltenen Vorträgen, hg. von D. Friedrich Theodor Rink 1803. Einleitung

Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme, eine Ablenkung, Verführung, Ankränkelung zu ruinieren zu Gunsten der Regel.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Herbst 1887

Die Dressierbarkeit der Menschen ist in diesem demokratischen Europa sehr groß geworden; Menschen welche leicht lernen, leicht sich fügen, sind die Regel: Das Herdentier, sogar höchst intelligent, ist präpariert.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Sommer – Herbst 1884

Alle Erziehung, ja alle geistige Beeinflussung beruht vornehmlich auf Bestärken und Schwächen. Man kann niemanden zu etwas bringen, der nicht schon dunkel auf dem Wege dahin ist, und niemanden von etwas abbringen, der nicht schon geneigt ist, sich ihm zu entfremden.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907

Es gibt nichts Göttlicheres als die Erziehung; durch Erziehung wird der Mensch erst wahrhaft Mensch.

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[...] man darf daher die Erziehung nicht geringschätzen, da sie vielmehr unter den größten Gütern, welche den besten Menschen zuteil werden, den ersten Rang einnimmt.

Platon, Nomoi (Gesetze), entstanden um 350 v. Chr. 644b. Übersetzt von Franz Susemihl

Lehre dein Kind, den Mund zu halten. Es wird schnell genug reden lernen.

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Die Offenbarung ist nichts Abgeschlossenes und Vollendetes, sondern etwas ewig Flüssiges, ewig Erdendes, eine unendliche Entwicklung, kurz: die Erziehungsmethode der Menschheit – Erziehung ist Offenbarung, die dem einzelnen geschieht, und Offenbarung ist Erziehung, die dem ganzen Menschengeschlecht geschehen ist.

Stahr, G. E. Lessing. Sein Leben und seine Werke, 1859

Den Baum biegt man, solange er noch eine Rute ist.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Schlägst du einen Teufel hinaus, so magst du wohl sieben hineinschlagen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Seinen Kohl zieht mancher mit mehr Sorgfalt auf als seinen Buben.

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Ungeratene Kinder sind Nägel zu der Eltern Sarg.

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Eine goldene Wiege ist nicht immer eine gute Kinderstube.

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Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Ross.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum.

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Nicht jedes Holz Gibt einen Bolz.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Jedes Holz hat seinen Wurm und jedes Mehl seine Kleie.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Man soll junge Menschen biegen, aber nicht brechen.

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Es ist aller Eltern Ehr', man gewinnt mit Liebe mehr.

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