Erziehung Sprüche

Sprüche über Erziehung

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Zum Erzieher muß man eigentlich geboren sein wie zum Künstler.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Einfluß der Erziehung

Lieber ungezogen Kind als verzogen Kind.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten. Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Denn das wissen wir: Die Erde gehört nicht dem Menschen – der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden wie das Blut, das eine Familie vereint.

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Strenge ist zulässig, wo Milde vergebens ist.

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Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

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Nimmer wird's gelingen, Zucht mit Ruten zu erzwingen: Wer zu Ehren kommen mag, dem gilt Wort soviel als Schlag.

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Du schiltst dich selbst, wenn du dein Kind schiltst ungezogen; Denn zogest du's zuvor, so wär' es nun gezogen.

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Von der Wiege an muß das Gute gelehrt werden.

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Stets hat die erste, von einer zärtlichen und tugendhaften Mutter geleitete Erziehung auf unsere Zukunft ebenso viel Einfluß wie die trefflichste natürliche Anlage.

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Man erzieht durch das, was man sagt, mehr noch durch das, was man tut, am meisten durch das, was man ist.

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Hier aber habe ich vor mir das schönste Werk, die erlesenste Aufgabe, die nur irgend jemand haben kann. Denn das Eine, das Allergrößte, das ist immer in seiner schwindelnden Höhe wie unmöglich. Nämlich ein Kind zu bilden.

Hille, Die Hassenburg. Roman aus dem Teutoburgerwalde, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 4, hg. von seinen Freunden, 1905 (posthum)

Bei keiner Kunst maßt man sich an, sie zu lehren, bevor man sie gewissenhaft gelernt hat. Wie groß ist demnach der Leichtsinn, wenn Unerfahrene das Lehramt übernehmen; denn die Kunst aller Künste ist die Seelenleitung.

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Bei der Erziehung muß man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.

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Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.

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Man leitet die Kinder an zu Furcht oder Gehorsam; Geiz, Stolz oder Furchtsamkeit der Väter schulen sie in Sparsamkeit, Hochmut oder Unterwürfigkeit. Man ermutigt sie, auch noch nachzubeten, was andere sagen: niemand denkt daran, sie originell, kühn und unabhängig zu machen.

Vauvenargues, Nachgelassene Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Vaters Selbstzucht ist für die Kinder die wirksamste Ermahnung.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 208.

Um das Aufziehen von Kindern ist es eine gewagte Sache: gelingt es, so ist es doch ein Tun voll Kampf und Sorge; misslingt es aber, so ist es ein Leid, an das kein anderes heranreicht.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 132.

Was eine Mutter gläubigen Gemüts in das Herz ihres Kindes pflanzt, trägt reichere Frucht als alle Samen der Erde.

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So, wie wir erzogen wurden, gebührt uns noch Dank, daß wir keine Tiger sind.

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Zweierlei bringt man ohne Gott nicht fertig: Leid tragen und Kinder erziehen.

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Erziehung ist nichts anderes als Beschneidung der natürlichen Triebe und ihr Ersatz durch soziale Pflichten.

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