Erziehung Sprüche – erfahrung
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Der Mensch ist nicht so böse, wenn man ihn nicht durch Mißhandlungen böse macht.
Erziehung ist nicht das Anfüllen eines Eimers, sondern das Entfachen eines Feuers.
Gute Erziehung gerade ist das, woraus alles Gute in der Welt entspringt.
Die gute Erziehung ist, dem Körper und der Seele alle Schönheit und Vollkommenheit zu geben, deren sie fähig sind.
Die feinste Politik, sagt man, sei pas trop gouverner (nicht zu sehr lenken); es gilt auch für die Erziehung.
Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht.
Was der Mensch wird, davon empfing er die Keime schon vor dem sechsten Jahre.
Erziehung überwindet die Natur.
Gewohnheit, unterstützt von Nachahmung, das ist der Weg, auf dem der Kindesgeist seine Nahrung zum bleibenden Eigentum verarbeitet.
Alles Erste bleibt ewig im Kinde, die erste Farbe, die erste Musik, die erste Blume malen den Vorgrund seines Lebens aus.
Der gute Erzieher kennt Fälle, wo er stolz darauf ist, dass sein Zögling wider ihn sich selber treu bleibt: da nämlich, wo der Jüngling den Mann nicht verstehen darf oder zu seinem Schaden verstehen würde.
Wer mit Güte nichts erreicht, erreicht auch nichts mit Strenge.
Wenn man unter dem Wort Erziehung allgemein all das versteht, was zu unserer Belehrung dient, dann muß notwendigerweise gerade der Zufall den größten Anteil an unserer Erziehung haben.
Die Erziehung muß erstreben, daß die Selbstliebe die Nächstenliebe nicht ersticke.
Ach die Menschen vermeinen zu erziehen! Und doch erzieht uns nur das tätige Leben.
Begrenze dein Kind nicht auf das, was du gelernt hast, denn es ist in einer anderen Zeit geboren.
Nichts erzieht besser als die Gegenwart eines trefflichen Menschen; er braucht nicht zu docieren und zu predigen: sein stilles Dasein ist eine Sonne, die wärmt und leuchtet.
Wir können andere nur durch uns selbst erziehen.
Man braucht sich nur mit der Erziehung zu befassen, um seine eigenen Fehler wahrzunehmen. Hat man sie aber erblickt, so beginnt man sie zu verbessern.
Wer am Gipfel des Baums Früchte sehen will, der nähre seine Wurzel.
Es ist die Luft, die erzieht.