Erziehung Sprüche – modern

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Gut erzogen zu sein ist heutzutage ein großer Nachteil. Es schließt einen von so vielem aus.

Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung (A Woman of No Importance), 1893

Die Dressierbarkeit der Menschen ist in diesem demokratischen Europa sehr groß geworden; Menschen welche leicht lernen, leicht sich fügen, sind die Regel: Das Herdentier, sogar höchst intelligent, ist präpariert.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Sommer – Herbst 1884

Die bequemste aller Theorien ist: Menschen zu töten, statt zu erziehen.

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Die moderne Erziehung macht die Verständigung mit der Jugend immer schwieriger. Nicht genug damit, daß man ihre Fragen nicht mehr beantworten kann - man weiß oft nicht einmal, wovon die Rede ist.

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Was die Alten tun, machen die Jungen nach.

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Prügel sind ein Relikt aus der Zeit, als Denkanstöße noch manuell verabreicht wurden.

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Vernunft, nicht Härte soll die Jugend zügeln.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Originaltext: Ratione, non vi vincenda adulescentia est

Bei der Erziehung unserer heutigen Jugend fängt man am besten gleich ›von hinten‹ an.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Der modische Irrtum ist, daß wir durch Erziehung jemand etwas geben können, das wir nicht haben.

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Ein Junger soll nicht reden, man niese denn, so mag er sagen: Wohl bekomm's!

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Rechte Erzieher sollen fröhliche Wecker alles Eigenartigen und Lebensfähigen sein.

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Begrenze dein Kind nicht auf das, was du gelernt hast, denn es ist in einer anderen Zeit geboren.

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Moderne Erziehung – aus dem Apfelbaum Spalierobst machen.

Weber, Durch die Lupe, 1907

Junger Faulenzer, alter Dieb.

Körte (Hg.), Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten der Deutschen, 1837

Unzweifelhaft giebt es Dinge, die sich heut entschieden nicht schicken, wie sie sich schon vor tausend Jahren nicht geschickt haben und sich in zehntausend Jahren auch nicht schicken werden; aber das, was sich heute schickt, wird sich vielleicht schon morgen nicht mehr schicken oder hat sich gestern noch nicht schicken wollen, und bei einigem Nachdenken entdecken wir, daß das sich Schickende ein ewig Wechselndes ist, abhängig von Land und Leuten, von Klima und Kultur, von Mode und Vorurtheil.

Amyntor, Für und über die deutschen Frauen, 1883. Originaltext

Jeder Mensch verläßt mit modernen Nerven den Mutterleib. Diese modernen Nerven in unmoderne zu verwandeln, nennt man Erziehung.

Frankfurter Zeitung, 1856-1943. Quelle: Möbel und Menschen, in: Frankfurter Zeitung, 25. August 1929