Erziehung Sprüche – neuanfang

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Aus faulen Eiern werden keine Küken.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Man soll junge Menschen biegen, aber nicht brechen.

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Man kann erst steuern, wenn man Fahrt hat.

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

An jungen Bäumen, wenn sie gerade wachsen sollen, muss man immer etwas abhauen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Was sich nicht biegen lassen will, muß brechen.

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Die Weiber wollen zu erziehen anfangen, wenn schon alles verzogen ist.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. Februar 1803

Einen jungen Zweig biegt man, wie man will.

Faustmann (Hg.), Aus tiefem Brunnen. Das deutsche Sprichwort, 1920

Biege die Äste gerade, solange es noch geht.

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Der Begriff „Besserung“ beruht auf der Voraussetzung eines normalen und starken Menschen, dessen Einzel-Handlung irgendwie wieder ausgeglichen werden soll, um ihn nicht zu verlieren, um ihn nicht als Feind zu haben…

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Frühjahr 1888

Die langjährige Unterdrückung, in welcher ich aufgewachsen, hat meinem Charakter unheilbare Wunden geschlagen, mein Gemüt niedergedrückt und den guten, edlen Stolz geknickt. Spät erst habe ich angefangen, aus mir selbst wieder aufzubauen, was umgerissen war, hilf Du mir fortan, mich zu bessern.

Moltke, Briefe. An seine Braut, 13. Februar 1842

Pflanze, wässere, reinige, wirf unverdrossen Samen aus, auch wenn nicht jedes Sämlein vor deinen Augen aufgeht; es keimt oft in einer verborgenen Ecke auf, in einem Lande, von dem du nichts erwartetest.

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Guter Same geht bald auf.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Welt reformieren heißt, die Erziehung reformieren.

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Schrammen muss man nicht mit Wunden heilen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Junger Faulenzer, alter Dieb.

Körte (Hg.), Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten der Deutschen, 1837

Die Vorsehung plant etwas mit dir, und dies ist der Anfang deiner Erziehung.

Strindberg, Inferno, 1897. Die Hand des Unsichtbaren

Man kann überall, wo Menschen geboren werden, aus ihnen das machen, was ich vorschlage.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762. Vorrede