Erziehung Sprüche – zeit

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Jedes Holz hat seinen Wurm und jedes Mehl seine Kleie.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Was für die Zeit erzogen wird, das wird schlechter als die Zeit.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Komischer Anhang und Epilog des ersten Bändchens

Dass die Menschen hoffärtig und bösartig sind, das ist von Gott nicht geschaffen.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 10,21)

Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind.

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Falsch geht den ganzen Tag die Uhre, Am Morgen falsch gestellt; Der Mensch, verdorben in der Jugend, Bleibt, weil er lebt, ein schlechter Held.

Claudius, M., Gedichte

Keimen und Verfaulen sind nicht weit auseinander und meistens identisch.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838

Je nichtiger die Brut, Je wichtiger sie tut.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Wenn ich es zu bestimmen hätte, so würde ich jeden erwachsenen Menschen einen Monat arm, einen Monat krank und einen Monat blind werden lassen.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Und wie das Wachs den Eindruck des Siegelrings annimmt, so wird das Leben der Sterblichen durch Beispiele gebildet.

Menzel, Die Geschichten der Deutschen, 8 Bde., 1815-23. 4. Band. Von Kaiser Heinrich IV. bis zum Tode Richards

Unzweifelhaft giebt es Dinge, die sich heut entschieden nicht schicken, wie sie sich schon vor tausend Jahren nicht geschickt haben und sich in zehntausend Jahren auch nicht schicken werden; aber das, was sich heute schickt, wird sich vielleicht schon morgen nicht mehr schicken oder hat sich gestern noch nicht schicken wollen, und bei einigem Nachdenken entdecken wir, daß das sich Schickende ein ewig Wechselndes ist, abhängig von Land und Leuten, von Klima und Kultur, von Mode und Vorurtheil.

Amyntor, Für und über die deutschen Frauen, 1883. Originaltext

Vergeblich pflanzest du fremde Gewächse in einen Boden, welcher nie eigene hervorgebracht hat.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)