Familie Sprüche – hochzeit
18 Sprüche gefunden
Nur um eine liebende Frau her kann sich eine Familie bilden.
Wo die Frauen im Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo die Frauen in Glück leben, gedeiht die Familie immer.
Ein Mann sagte einmal zu Ibrahim ibn Adham: "Glücklich bist du, der du unverheiratet bist und dich ganz dem Dienste Gottes widmen kannst." Aber Ibrahim antwortete: "Die Unruhe und Sorge, die du für deine Familie hegst, ist besser als all meine Frömmigkeitsübungen."
Zwei Frauen im Hause - ewiger Zank.
Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
Nie darf ein Mann seine Familie grundlos in Schrecken versetzen.
Wenn eine Kleinigkeit seine Galle rege macht; wenn etwa die Köchin eine Speise verdarb, die Kinder im Hause umher lärmen, oder die Gattin durch Widerspruch ihn erbittert, so bricht der Sturm los, die Wellen türmen sich und der Unrat, das ist Schimpfworte, und Flüche aller Art werden ausgeworfen.
Ein glückliches Familienleben zwischen Mann und Weib und ihren Kindern ist der Treffer unseres Daseins.
Rastlos ringt der denkende Geist nach dem Ewigen, wer aber Weib und Kind am Herzen hält, der fühlt sich der hohen Gewalt unseres Lebens innig verbunden in seligem Frieden.
Es lebt ein tief Gefühl im Manne, und Gott hat es gepflanzt in den Mann, daß er, um zu kämpfen mit des trügerischen Meeres wilden Wellen, um zu besiegen die andringende Welt, eine zweite Seele bedürfe; daß er ein Weib bedürfe, um sich in dieser Welt zu schaffen und zu gründen ein bleibend Denkmal, die schönste Ehrensäule: eine tüchtige Familie, selbst gewurzelt in der Erde und kühn und fromm hoch zum Himmel auf die Häupter hebend.
Der Verheiratete verlangt Ordnung, Sicherheit und Ruhe – er wünscht, als Familie, in Einer Familie zu leben – in einem regelmäßigen Hauswesen – er sucht eine echte Monarchie.
Es ist beileibe nicht gesagt, daß jeder sich verheiraten sollte; aber einer Familie angehören, in einem Hause, zum mindesten in einer familienartigen Gemeinschaft, das sollte ein jeder.
Man wird nicht ärmer, wenn man sein Hauswesen zusammen zieht.
Die schönste Werkstatt seines Fleißes, Ist's nicht des Hauses stiller Herd? Die schönste Palme edlen Schweißes, Ist's Liebe nicht, die sie beschert? Und welch' ein Glück, baut sich das Haus Zum Tempel Gottes für ihn aus! [...] Hier ist die sanfte Ruhestätte, Die nach des Tages Last erquickt, Hier schließt sich Glied an Glied zur Kette, Die niemals reißt und stets beglückt.
Das schönste Los, das uns auf Erden bereitet werden kann, ist ungestörtes Familienglück.
Die Rettung des Menschengeschlechts fängt bei der Familie an, bei der Ehe, der Hochzeit.
Familienglück – o heilig stiller Tempel, Der Liebe Kultus, der nur Liebe heischt, Auf unser Dasein drückst erst du den Stempel, Verbindest Herzen, wo die Welt zerfleischt. Es ging das Paradies für uns verloren, Der Cherub wehrt der Vermessenheit; Doch ward ein neues Eden uns geboren In deinen Träumen, traute Häuslichkeit! –
Tugend und Liebe begründen zwar das Familienglück, aber nur Talente machen es wirklich anziehend.