Familie Sprüche – kinder

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Für die vorzüglichste Frau wird diejenige gehalten, welche ihren Kindern den Vater, wenn er abgeht, zu ersetzen imstande wäre.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren, 1829. Aus Makariens Archiv

Es ist leicht, über ein Königreich zu herrschen; aber schwer, die eigene Familie zu regieren.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Das Familienleben und sein Wohlstand ist wichtiger als alle Wissenschaft der Gelehrten, als alle Kunst großer Geister, als alle Macht der Mächtigen, und vermögen sie tausende aus dem Boden zu stampfen.

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Weh dem Haus, in welchem jeder regieren will!

Mlechet Machschewet zu 1. Mose

Eines der größten Wunder des Familienlebens ist ohne Frage die Umwandlung eines Nichtsnutzes von zukünftigem Schwiegersohn in den Vater der intelligentesten Enkelkinder der Welt.

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Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Altes Testament. Das erste Buch Mose (Genesis) (#1.Mose 1,28)

Es bereitet nur wenig mehr Mühe, seine Familie zu regieren oder ein ganzes Königreich.

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Es ist gewiß, daß die Steigerung des geistigen Lebens gerade in den Frauen auch die Veredelung der Familie verheißt.

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Wer aus guter Familie ist, hat unbewußt tausend Anschauungen, Empfindungen, anmutende Handlungsweisen usw. voraus, die ein anderer durch Schulerziehung nie bekommt. Selbsterziehung und Selbstbeherrschung, strengstes Pflicht- und Anstandsgefühl pflanzen sich in guten Familien der verschiedensten Kreise durch Tradition und Beispiel fort.

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Das Familienleben gleicht einer Kahnfahrt, welche nur dann amüsant ist und glücklich verlaufen kann, wenn einer mit fester Hand das Steuer regiert.

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Der Grundton in der Harmonie der Häuslichkeit muß immer das Kindergeschrei sein, sonst geht die wichtigste Stimme ab.

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Wenn eine Kleinigkeit seine Galle rege macht; wenn etwa die Köchin eine Speise verdarb, die Kinder im Hause umher lärmen, oder die Gattin durch Widerspruch ihn erbittert, so bricht der Sturm los, die Wellen türmen sich und der Unrat, das ist Schimpfworte, und Flüche aller Art werden ausgeworfen.

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Sage niemals: "meine Herkunft und Abstammung", denn die Abstammung des jungen Mannes ist, was er erreicht.

Lipperheide (Hg.), Spruchwörterbuch, hg. von Franz Freiherrn von Lipperheide, Berlin 1907

Vater, Mutter und Kind, das ist der ewig alte und immer wieder neue Dreiklang, der die Welt zusammenhält.

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Worin mich Gott am meisten gesegnet hat und worin ich am eifrigsten um Fortdauer dieses Segens bitte, das ist die friedliche Wohlfahrt im Hause, das geistige und körperliche Gedeihen der Kinder, und wenn mir das bleibt, wie ich zu Gott hoffe, so sind alle anderen Sorgen leicht und alle Klagen frivol.

Bismarck, O., Briefe. An seinen Bruder, 25. Juli 1871

Das Familienleben ist die eigentliche Sittenschule.

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Das treue Heim der Familie ist der Boden, auf welchem die junge Menschenblume zur glücklichsten Entfaltung kommt; der frühe Eintritt in die Öffentlichkeit bildet die kränkelnden Treibhausblüten, welche in der heutigen Jugend überreich zu finden sind.

Weiß (Hg.), Tausend und Ein Gedanke. Aphorismen für Geist und Herz, zusammengestellt von Heinrich Weiß, 6. Auflage 1904 (EA: 1880)

Wenn dich Familienbande fest umstricken, So darf dein Geist nicht mehr nach Freiheit blicken: Die Sorg' um Kinder, Kleider, Nahrung, Geld, Zieht dich zurück vom Weg zur Geisterwelt. Den ganzen Tag hab' ich mir vorbedacht, Mit Gott nur umzugehn die ganze Nacht, Allein beim Beten kann ich nicht vergessen: Was werden meine Kinder morgen essen?

Saadi, Rosengarten (Golestan, auch Gulistan), um 1259. Übersetzt von Karl Heinrich Graf, 1846

Ich habs erfahren: Weib und Kind Das höchste Gut auf Erden sind.

Lenau, Faust. Ein Gedicht. Drama, entstanden 1836. Der Jugendfreund. Isenburg

Gott spricht zum Menschen: du hast vier Hausgenossen, den Sohn, die Tochter, die Magd; ich habe auch vier Hausgenossen, den Leviten, den Fremdling, die Witwe und die Waise.

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An Kindern, Weibern und Familie hängen alle Menschen; sie gehen unter in dem schlammigen Meere der Sorgen, wie alte Waldelefanten im Schlamm.

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. Mokshadharma Adhyâya 174