Familie Sprüche – klassisch

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Das Haus ist die Zitadelle der Sitte.

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Des Vaters Ruhm ist für dich kein rühmliches Eigentum, wenn du vorübergehst ruhmlos und stumm.

Samachschari, Goldene Halsbänder (Atwâq adh-dhabab). 34. Spruch. Übersetzt von Joseph von Hammer, 1835

Wenn es ein Glück ist, von guter Herkunft zu sein, so ist es kein geringeres, so geartet zu sein, daß man nicht danach fragt, ob ihr es seid oder nicht.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Unsre Vorfahren können wir nicht verbessern.

Eliot, Adam Bede, 1859

An meinen Bruder Georg Wie viele Wunder hab ich heut gesehn! Den heißen Kuß, mit dem das Sonnenlicht Des Morgens Träne trank, – im Abendlicht Lang tote Helden über Wolken gehn – Des Ozeans urewiges Phänomen: Das Meer, das Hoffnung trägt und Hoffnung bricht Und wilde urweltliche Sprache spricht Und grollt und seufzt von Werden und Vergehn. Und jetzt, Georg, da ich dir dieses schreibe, Lugt Cynthia bleich aus weißen Wolkenbänken, Ein wenig nur, als sei heut Hochzeitnacht. Und lade sie zu beßrem Zeitvertreibe. Doch hätt' ich nicht dies treue Deingedenken, Was wär des Meers und was des Himmels Pracht!

Keats, Gedichte, übersetzt von Gisela Etzel 1910. Entstanden 1816, Erstdruck 1817

Wer sich mit seiner Abstammung brüstet, lobt fremdes Gut.

Seneca, Der rasende Herkules (Hercules furens). V. 340-341. Übers. Internet Originaltext: Qui genus iactat suum, aliena laudat.