Familie Sprüche – liebe

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Nur um eine liebende Frau her kann sich eine Familie bilden.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Ideen [126]

Das süßeste Glück, das es gibt, ist das des häuslichen Lebens, das uns enger zusammenhält als ein andres. Nichts identifiziert sich stärker, beständiger mit uns, als unsere Familie, unsere Kinder. Die Gefühle, die wir erwerben oder die wir in jenem intimen Verkehr verstärken, sind die echtesten, die festesten, die uns an sterbliche Wesen knüpfen können, weil nur der Tod allein sie auslöschen kann. Sie sind auch die reinsten, weil sie der Natur, der Ordnung der Dinge entspringen und uns aus eigener Kraft vom Laster und von verderblichen Neigungen fernhalten.

Rousseau, Briefe. An Madame B., Monquin, 17. Januar 1770

Im Familienleben ist der wichtigste Drehzapfen die Liebe, die Sexualität, die Gemeinsamkeit des Fleisches, alles übrige ist unzuverlässig und langweilig, so klug wir das auch berechnen mögen.

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Wahrhaft ungütig sind wir nur gegen Menschen, von denen wir wissen, daß sie uns niemals verloren gehen können.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Nestwärme ist auf diesem kalten Planeten, ein Zuhause zu haben, wohin man jeden Augenblick zurückkehren kann.

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Entschuldigung des Persönlichen Warum ich Weib und Kinder nenne So oft in meinen Liedern? Weil ich sie im Gefühl nicht trenne Von meinen eignen Gliedern. Und wie man spricht von seinem Leibe, Von seinem Aug' und Herzen, So sprech' ich auch von Kind und Weibe In Freuden und in Schmerzen.

Rückert, Gedichte. Haus und Jahr. Eigner Herd

Ohne unzärtlich gegen die Seinigen zu sein, ist man doch in seinen schönen Jahren etwas mehr sich selbst genug. Aber wenn man eine Weile in der kalten Welt hin und her gelebt hat, dann wird man erst einer so treuen Teilnahme, wie die zwischen Eltern und Kindern und Geschwistern ist, recht bedürftig.

Hölderlin, F., Briefe. An seine Mutter am 18. Juni 1799

Besser ein Nachbar über der Mauer als ein Bruder über der See.

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Ein Bruder und eine Schwester, nichts Treueres kennt die Welt. Kein Goldkettchen hält fester, als eins am andern hält.

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Familienglück – o heilig stiller Tempel, Der Liebe Kultus, der nur Liebe heischt, Auf unser Dasein drückst erst du den Stempel, Verbindest Herzen, wo die Welt zerfleischt. Es ging das Paradies für uns verloren, Der Cherub wehrt der Vermessenheit; Doch ward ein neues Eden uns geboren In deinen Träumen, traute Häuslichkeit! –

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Tugend und Liebe begründen zwar das Familienglück, aber nur Talente machen es wirklich anziehend.

Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, Frühjahr 1800

Eine Familie ohne Liebe ist wie ein Baum ohne Wurzeln.

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Die Bande des Blutes erhalten nur Bedeutung durch die unablässige, heilige Liebe jedes einzelnen Tages!

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"Der da ist einer von uns, und jener ist ein Fremder", so denken kleinliche Menschen. Wer von edler Gesinnung ist, der betrachtet die ganze Erde als seine Familie.

Gueleva (Übers.), Altindische Sprüche (ca. 3500 v. Chr. - 500 n. Chr.), übersetzt von Paul Gueleva (*1955)