Freundschaft Sprüche – familie
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Sei gegen deine Freunde, ob sie Glück oder Unglück haben, immer derselbe.
Es kommt nicht darauf an, daß die Freunde zusammenkommen, sondern darauf, daß sie übereinstimmen.
Die Kameradschaft wird dem Menschen von seinem Lebensschicksal gegeben. Wie er sich in seine Mitmenschen schicken muß, so muß er sich in höherem Grade in seine Kameraden schicken, mit ihnen zurecht kommen, von ihnen lernen.
Den Zauber guter Kameradschaft empfindet der Deutsche williger als jedes andere Volk.
Kameradschaft war es, wenn in unseren Feldzügen da, wo eine Abteilung in das Geschäft verwickelt wurde, von allen Seiten die übrigen Abteilungen zu Hilfe und Beistand herbeieilten. Solchem kameradschaftlichen Sinn verdanken wir wesentlich mit die guten Erfolge, die erzielt sind.
Ein Verwandter ist ein Teil unseres Leibes, ein Freund ein Teil unsrer Seele.
Es ist gut, wenn man reich ist, und es ist gut, wenn man stark ist, aber noch besser ist es, wenn man von vielen Freunden geliebt wird.
Die Schmuckstücke eines Hauses sind die Freunde die darin verkehren.
Was paßt, das muß sich ründen, Was sich versteht, sich finden, Was gut ist, sich verbinden, Was liebt, zusammensein. Was hindert, muß entweichen, Was krumm ist, muß sich gleichen, Was fern ist, sich erreichen, Was keimt, das muß gedeihn. Gib traulich mir die Hände, Sei Bruder mir und wende Den Blick vor Deinem Ende Nicht wieder weg von mir. Ein Tempel – wo wir knien – Ein Ort – wohin wir ziehen Ein Glück – für das wir glühen Ein Himmel – mir und dir.
Zart ist der Faden der Freundschaft, doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt, Aber auch dehnbar wie Gold, er windet in lieblichen Knoten Selbst um die Freunde sich leicht, welche das Schicksal getrennt.
Kleine Freunde können sich als große erweisen.
Es gehen viel Freunde in ein kleines Haus.
Glück macht Freunde, aber Not bewährt sie.
Brot und Salz führen Freunde zusammen.
Einen wahren Freund muss man mit beiden Händen festhalten.
Besser alte Freunde bewahren, als neue zu machen.
Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft.
Wer sich zwischen zwei Freunde mengt, der klemmt sich.
In Armut und sonstiger Not aber gilt der Freund als die einzige Zuflucht.
So ist auch die Zahl der Freunde begrenzt, und ihr Maximum wird sich wohl danach bestimmen, mit wie vielen man zusammenleben kann.
Den Jünglingen erwächst aus der Freundschaft Bewahrung vor Fehltritten, den Greisen die wünschenswerte Pflege und Ersatz für das, was ihre Schwäche selbst nicht mehr vermag, dem starken Mann Förderung zu jeder guten Tat.