Freundschaft Sprüche – hoffnung

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Auf Freund' im Unglück rechne nie!

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Mitfreude, nicht Mitleiden, macht den Freund.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Neuntes Hauptstück. Der Mensch mit sich allein

Wer einen guten Freund will finden, Der muß bei hellem Sonnenschein ein Licht anzünden.

Inschrift. Auf einer Flasche

Der gute Kamerad Ich hatt' einen Kameraden, Einen bessern find'st du nit. Die Trommel schlug zum Streite, Er ging an meiner Seite In gleichem Schritt und Tritt. Eine Kugel kam geflogen, Gilt sie mir oder gilt sie dir? Ihn hat sie weggerissen, Er liegt mir vor den Füßen, Als wär's ein Stück von mir. Will mir die Hand noch reichen, Derweil ich eben lad. Kann dir die Hand nicht geben, Bleib du im ew'gen Leben Mein guter Kamerad!

Uhland, L., Gedichte. Balladen und Romanzen

In Armut und sonstiger Not aber gilt der Freund als die einzige Zuflucht.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1155a (VIII, 1.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Steh deinem Freund mit deinem Rat zur Seite, so gut du kannst, auch wenn er dir nicht glauben will. Du aber bist dazu verpflichtet ihm guten Rat zu erteilen.

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Ein treuer Freund ist ein Trost im Leben; wer Gott fürchtet, der bekommt solchen Freund.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 6,16)

Allein der Mensch besitzt noch manches, womit er seinen Freunden beistehen kann, das eben nicht klingende Münze zu sein braucht.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 4. Buch, 8. Kap., Wilhelm zu Philine

Nichts ist einem Menschen willkommener als ein Freund zur rechten Zeit.

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Möge es immer Arbeit geben für Deine Hände Mögen in Deiner Geldtasche immer eine Münze sein oder zwei Möge die Sonne immer in Dein Fenster scheinen Möge stets ein Regenbogen jedem Regen folgen Möge die Hand eines Freundes immer in Deiner Nähe sein Möge Gott dein Herz mit Fröhlichkeit füllen und Dich froh sein lassen.

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Wer sich zum Freunde dir im Leide macht, Dem bleibe treu, wenn dir die Freude lacht.

Attar, Pendnameh (Das Buch des guten Rates). Übersetzt von Ferdinand Nesselmann, 1871. Aus: Über die Treulosigkeit der Welt

Macht nur die Augen auf, und alles ist schön.

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Bleib deinem Freund in seiner Armut treu, damit du dich mit ihm freuen kannst, wenn's ihm wieder gut geht.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 22,28)

Wenn's einem gut geht, so macht das den Feind verdrossen; wenn's einem aber schlecht geht, so ziehen auch die Freunde sich zurück.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 12,8)

Wie wichtig sind in solchen Zeiten Freunde, die uns ermutigen, wenn wir mutlos sind, die für uns glauben, wenn wir nicht mehr glauben können, die uns den Blick für die lebenswerten Dinge wieder öffnen, wenn alles nur dunkel erscheint, die mit uns stehen in der Nacht des Lebens.

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Der Mann ist töricht, Der die Menge der Freunde zählt. Ein Bündel Röhricht Hilft dir nicht, wo ein Stab dir fehlt.

Rückert, Gedichte. Erbauliches und Beschauliches aus dem Morgenlande, 2 Bde., 1836-39. Vierzeilen

Wir gönnen jedem Glücklichen des Reichtums goldnen Fund; er sei nicht stolz, noch poch er drauf, das Glück geht unter und geht auf. Sein Fußgestell ist rund. Der Redliche, mit dem das Glück stiefmütterlich es meint, der seinem Schiffbruch kaum entschwimmt, und nackend ans Gestade klimmt, der finde einen Freund!

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Du zählst im Elend keinen Freund.

Euripides, Elektra, ca. 413 v. Chr

Klagt Dir ein Freund seine Not, seine Schmerzen so höre ihn mit Teilnehmung an. Halte Dich nicht mit moralischen Gemeinsprüchen auf, mit Bemerkungen über das, was anders hätte sein und was er hätte vermeiden können, da es doch einmal nicht anders ist. Hilf, wenn Du es vermagst, tröste und verwende alles, was ihm Linderung geben kann, aber verzärtle ihn nicht an Leib und Seele durch weibische Klagen.

Knigge, Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788, hier nach der 3. erweiterten Auflage von 1790. Zweiter Teil, 6. Kapitel, 9.

Es gibt viele Menschen, die ihre Ängste und Enttäuschungen mit dir teilen, aber nur wenige, die ihre Hoffnungen und Träume mit dir teilen. Man nennt sie Freunde.

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Weheschrei Ich kann nicht mehr! Kann nicht mehr ringen Mit mir, mit Schicksal, Gott und Welt. Dies totgequälte Herz will springen: Zu stark die Sturmflut, die es schwellt. O hätt' ich einen Freund! nur einen! Er sollte mir ja helfen nicht: Möcht' nur an einem Herzen weinen Noch einmal, eh' das meine bricht.

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