Freundschaft Sprüche – liebe

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Wie man, in der Regel, keinen Freund dadurch verlieren wird, daß man ihm ein Darlehn abschlägt, aber sehr leicht dadurch, daß man es ihm gibt.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Verwandte Seelen knüpft der Augenblick Des ersten Seh'ns mit diamantenen Banden.

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Will man einen Freund haben, so muss man auch für ihn Krieg führen wollen: und um Krieg zu führen, muss man Feind sein können.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Freund

Kleine Freunde können sich als große erweisen.

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Zur Notiz Die Philister, die Beschränkten, Diese geistig Eingeengten, Darf man nie und nimmer necken. Aber weite, kluge Herzen Wissen stets in unsren Scherzen Lieb und Freundschaft zu entdecken.

Heine, H., Gedichte. Nachlese

Den Freund strafe heimlich, lobe ihn öffentlich.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Gähnerich ist ein langweiliger Freund.

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Ein Freund ist besser nahe bei, als in der Ferne zwei oder drei.

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Es sind nicht alles Freunde, die uns anlachen.

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Gute Freunde kommen ungebeten.

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Wer ohne Freund ist, lebt nur halb.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Einen wahren Freund muss man mit beiden Händen festhalten.

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Das Beste, was ein Mensch für einen andern tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

Stifter, Der Nachsommer. Eine Erzählung, 1857. 2. Band, Die Annäherung

Das erste Gesetz der Freundschaft lautet, daß sie gepflegt werden muß. Das zweite lautet: Sei nachsichtig, wenn das erste verletzt wird.

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Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. V, 19 Originaltext: Ex propinquitate benevolentia tolli potest, ex amicitia non potest

Wer sich zwischen zwei Freunde mengt, der klemmt sich.

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Für einen treuen Freund kann keiner je zuviel tun.

Ibsen, Die Helden auf Helgeland (Nordische Heerfahrt). Ein Schauspiel in vier Akten, 1858. Sigurd

Die Neigung zur Freundschaft entsteht oft plötzlich, die Freundschaft selbst aber braucht Zeit.

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Ist doch der Freund ein zweites Selbst.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1166a (IX, 4.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

So ist auch die Zahl der Freunde begrenzt, und ihr Maximum wird sich wohl danach bestimmen, mit wie vielen man zusammenleben kann.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1170b-1171a (IX, 10.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Ein Leben ohne Freund ist ein langweiliges Leben.

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