Freundschaft Sprüche – mut

42 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Freundschaft mut

Halte dich fern von deinen Feinden, aber sei auch vor den Freunden auf der Hut.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 6,13)

Es fehlt der Welt noch an Münz, Holz und guten Freunden.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wer eine Zeit lang gütig schien und nun, um etwas zu erreichen, hart werden will, muß es mit den gehörigen Übergängen tun und die Gelegenheiten so wahrnehmen, daß er, bevor er infolge der Veränderung seines Wesens die alten Freunde verliert, schon so viele neue gewonnen hat, daß seine Macht keine Einbuße erleidet, sonst wird er durchschaut und geht ohne Freund zugrunde.

Internet

Gewisser Freund, versuchtes Schwert, Sind in Nöten Goldes wert.

Internet

Weder wer vorschnell, noch wer zaudernd Freundschaft schließt, ist zu loben. Man muß auch etwas wagen für die Freundschaft.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus der Spruchsammlung 'Also sprach Epikuros' [28]

Gemeinschaftliche Gefahren endlich erwecken gemeinschaftlichen Mut: sie knüpfen also das dritte und edelste Band der Männer, die Freundschaft.

Herder, Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit, 4 Bde., 1784-91. Zweiter Teil. 8. Buch. IV. Die Empfindungen und Triebe der Menschen

Man muss nur etwas Gutes und Neues vollbringen: dann erlebt man an seinen Freunden, was es heißt: zum guten Spiele eine böse Miene machen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Sommer 1878

Wen du für treu hältst, den fliehe, dann bist du gedeckt. Nimm dich vor Brüdern in acht, vor Verwandten und trauten Genossen: Dies ist die Schar, aus der wirkliche Furcht dir erwächst.

Ovid, Ars amatoria, auch Ars amandi (Die Liebeskunst), entstanden zwischen 1 v. Chr. und 4 n. Chr

Lege einen Graben zwischen dich und die Welt mit einer Zugbrücke für deine Freunde.

Pauly, Aphorismen, 1905

Erwirb dir das Vertraun von deinem Vaterlande Dann zittre vor der Verläumdung nicht, Wer edel handelt und nach Pflicht, Den rettet wahrer Ruhm aus der vermeinten Schande.

Clodius, Der neuen vermischten Schriften von Christian August Clodius 1. bis 6. Teil, 1780-87. 2. Teil: Scipio, 1780. Originaltext

Allein schreiten wir auf dieser Welt. Die Freunde, so wie wir sie uns erwünschen, sind Träume und Mythen.

Internet

Zur echten Freundschaft gehört Mut; und zwar auch deswegen Mut, weil es nicht bloß heißt, für den Freund einstehen, sondern ihn auch gegen sich selber vertreten.

Stammler, Kampf, Arbeit, Feier. Losungen und Werksprüche fürs junge Deutschland, 1939

Aus dem Gleichgültigen einen Gegner gemacht, – das liegt schon auf dem Weg zur Freundschaft.

Merian (Hg.), Weite. 366 Gedanken und Gedichte deutscher Denker und Dichter. Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1927

Freunde und Maulesel versagen auf schlechtem Weg.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Wähle dir zum Bundesgenossen einen Mann, den du mehr bewunderst, wenn du ihn siehst als wenn du ihn hörst.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 52. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Eum elige adiutorem quem magis admireris cum videris quam cum audieris

Glück gibt Gefährten. Gefahr bewährt den Freund.

Internet

Der nichtswürdige Mensch schafft sich jedesmal einen neuen Freund.

Hesiod, Werke und Tage, um 700 v. Chr

Es ist der Lieblingswunsch unseres Lebens, einen Menschen zu finden, der uns dazu bringen kann, das zu tun, was wir können. Dies ist der Dienst, den uns ein Freund leistet. An seiner Seite werden wir leicht groß.

Friedell (Hg.), Emerson. Sein Charakter aus seinen Werken, 1906

Ein Freund muß Freiheit haben, ohne Zurückhaltung zu raten, ja zu tadeln.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [147.]

Widerspruch eines Freundes kann uns Richtschnur werden.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Es ist seltsam, wie ein Abenteuer, eine Beschwerlichkeit, die wir um eines Freundes willen übernehmen, plötzlich diesem Freunde einen viel höhern Werth in unsern Augen gibt – wie Gärtnern die Pflanzen am liebsten werden, mit denen sie die meiste Mühe hatten.

Pichler, Agathocles, 1808. Calpurnia an Sulpicien. Originaltext