Freundschaft Sprüche – mut
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Halte dich fern von deinen Feinden, aber sei auch vor den Freunden auf der Hut.
Es fehlt der Welt noch an Münz, Holz und guten Freunden.
Wer eine Zeit lang gütig schien und nun, um etwas zu erreichen, hart werden will, muß es mit den gehörigen Übergängen tun und die Gelegenheiten so wahrnehmen, daß er, bevor er infolge der Veränderung seines Wesens die alten Freunde verliert, schon so viele neue gewonnen hat, daß seine Macht keine Einbuße erleidet, sonst wird er durchschaut und geht ohne Freund zugrunde.
Gewisser Freund, versuchtes Schwert, Sind in Nöten Goldes wert.
Weder wer vorschnell, noch wer zaudernd Freundschaft schließt, ist zu loben. Man muß auch etwas wagen für die Freundschaft.
Gemeinschaftliche Gefahren endlich erwecken gemeinschaftlichen Mut: sie knüpfen also das dritte und edelste Band der Männer, die Freundschaft.
Man muss nur etwas Gutes und Neues vollbringen: dann erlebt man an seinen Freunden, was es heißt: zum guten Spiele eine böse Miene machen.
Wen du für treu hältst, den fliehe, dann bist du gedeckt. Nimm dich vor Brüdern in acht, vor Verwandten und trauten Genossen: Dies ist die Schar, aus der wirkliche Furcht dir erwächst.
Lege einen Graben zwischen dich und die Welt mit einer Zugbrücke für deine Freunde.
Erwirb dir das Vertraun von deinem Vaterlande Dann zittre vor der Verläumdung nicht, Wer edel handelt und nach Pflicht, Den rettet wahrer Ruhm aus der vermeinten Schande.
Allein schreiten wir auf dieser Welt. Die Freunde, so wie wir sie uns erwünschen, sind Träume und Mythen.
Zur echten Freundschaft gehört Mut; und zwar auch deswegen Mut, weil es nicht bloß heißt, für den Freund einstehen, sondern ihn auch gegen sich selber vertreten.
Aus dem Gleichgültigen einen Gegner gemacht, – das liegt schon auf dem Weg zur Freundschaft.
Freunde und Maulesel versagen auf schlechtem Weg.
Wähle dir zum Bundesgenossen einen Mann, den du mehr bewunderst, wenn du ihn siehst als wenn du ihn hörst.
Glück gibt Gefährten. Gefahr bewährt den Freund.
Der nichtswürdige Mensch schafft sich jedesmal einen neuen Freund.
Es ist der Lieblingswunsch unseres Lebens, einen Menschen zu finden, der uns dazu bringen kann, das zu tun, was wir können. Dies ist der Dienst, den uns ein Freund leistet. An seiner Seite werden wir leicht groß.
Ein Freund muß Freiheit haben, ohne Zurückhaltung zu raten, ja zu tadeln.
Widerspruch eines Freundes kann uns Richtschnur werden.
Es ist seltsam, wie ein Abenteuer, eine Beschwerlichkeit, die wir um eines Freundes willen übernehmen, plötzlich diesem Freunde einen viel höhern Werth in unsern Augen gibt – wie Gärtnern die Pflanzen am liebsten werden, mit denen sie die meiste Mühe hatten.