Freundschaft Sprüche – nachdenklich

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Wie sucht man auf und ab nachdemFreunde, der alles recht verstehe und an allem teilnehme! Und findet ihn nicht! Wie leicht fände man diesen Freund in sich selbst! Und sucht ihn da nicht!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Man soll kein fallendes Messer und keinen fallenden Freund auffangen.

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Behalte das, was dich beleidigt, in deinem Herzen, und ihr könnt euch begegnen wie zuvor!

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Denke der eig'nen Fehler und Schwächen, Wenn du dem Freund, dem Irrenden, grollst! Schwanke nicht erst, ob die Unbill zu rächen, Ob du in Milde vergeben sie sollst. Was dir zum Trost und zur Freude gegeben, Selber verkehrend in Unheil und Fluch, Bringest du sonst in dein innerstes Leben, Störrischen Sinnes, den qualvollen Bruch.

Paoli, B., Gedichte. 1845

Ein guter Freund ist ein zweites Gewissen.

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Wer tyrannische Absichten, Herrschsucht und selbst Wohltätigkeit unter der Maske der Freundschaft verbirgt, erinnert an den verbrecherischen Priester, der mit der Hostie vergiftet.

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Zähme deine Zunge, dann behältst du deine Freunde.

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Gib den Gedanken, die du hegst, nicht Zunge, Noch einem ungebührlichen die Tat!

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603. 1. Aufzug, 3. Szene, Polonius zu Laertes

Erwäge Alles mit dem Freund; doch weil Auf jedem Zweige dir nicht Freunde wachsen, Nicht jeder Freund gesund am Markte ist, Erwäge deinen Freund erst mit dir selbst; Steh still und forsche, prüfe, rasch nicht wählend, Mit Argwohn nicht auf den Gewählten blickend; Entschlossen im Entschluß: erkennend, eh' Du Freund dich nennst, dann trauernd bis zum Tode. Das ehrt den Freund, doch dich ehrt es noch mehr.

Young, Klagen oder Nachtgedanken (The Complaint or Night-Thoughts), 1742-45

Widerspruch eines Freundes kann uns Richtschnur werden.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Wenn du Lust hast, jemanden vor den Kopf zu stoßen, suche dir für den Zeitvertreib nicht gerade Deine Freunde aus.

Liebknecht, W., Briefe. An Karl Marx, 25.1.1865

Wenn nämlich die Einsamkeit und ein Leben ohne Freunde voll von Furcht und Tücke ist, mahnt uns die Vernunft selbst, Freundschaften zu schließen.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nam cum solitudo et vita sine amicis insidiarum et metus plena sit, ratio ipsa monet amicitias comparare

Bedenke lange, ob du dir jemanden zum Freund machen darfst.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 3. Brief. Übers. Internet Originaltext: Diu cogita an tibi in amicitiam aliquis recipiendus sit

Es ist angenehm, mit alten Freunden ins Gespräch zu kommen, wenn man sie trifft, aber enttäuschend herauszufinden, wann die Uhr stehen geblieben ist.

Bowman-Hart, Thoughts and Aphorisms, 1899. Übers. Internet

Wie rettet man sich vor Menschen, deren Verkehr uns unangenehm und schädlich geworden? Man kennt sie nicht mehr.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)