Freundschaft Sprüche – neuanfang

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Ich habe angefangen, mir selbst ein Freund zu sein. – Damit ist schon viel gewonnen, denn man kann dann niemals mehr einsam sein. Wisse auch, daß ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Moralische Briefe an Lucilius

Das ist eine rechte Herzensstärkung im Alter, wo die Freunde unsrer Jugendzeit fast alle weggestorben sind, daß wir neue und junge Freunde finden, welche an Teilnahme und Eifer die ehemaligen übertreffen.

Schopenhauer, A., Briefe. An Ernst Otto Lindner, 9. Mai 1853

Man grinset immer, wenn man neue Bekanntschaften macht.

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Der alte Freund sei nicht geschmäht, Man weiß nicht, wie der neue gerät.

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Neue Freunde zu erhalten, breche niemals mit den alten.

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Wechsle deine Vergnügungen, aber nie deine Freunde.

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Einen alten Freund im fernen Land treffen ist wie erfrischender Regen nach langer Dürre.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Dreht sich dein Glücksrad nur ein winziges Stückchen nach rückwärts, so kramen die lautesten deiner Gäste schon nach ihrem Reisegepäck.

Kenkō, Betrachtungen aus der Stille oder Aufzeichnungen der Muße (Tsurezuregusa), entstanden 1334-39, veröffentlicht 1352 (posthum)

Gib einen alten Freund nicht auf; denn du weißt nicht, was du am neuen hast.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 9,14)

Ein neuer Freund ist wie neuer Wein; lass ihn erst alt werden, so wird er dir gut schmecken.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 9,15)

Freunde, du und ich. Bringst du einen neuen Freund sind wir zu dritt. Wir bilden eine Gruppe und haben einen Freundeskreis. Es gibt niemals einen Beginn oder ein Ende.

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Von Zeit zu Zeit muss man sich, durch den Umgang mit guten und kräftigeren Menschen gewissermaßen neu einbinden lassen, sonst verliert man einzelne Blätter und fällt mutlos immer mehr auseinander.

Nietzsche, F., Briefe. An Malwida von Meysenbug, 5./6. April 1873

Alten Freund für neuen wandeln Heist: für Früchte Blumen handeln.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Wenn wir uns stark verwandeln, dann werden unsere Freunde, die nicht verwandelten, zu Gespenstern unserer eigenen Vergangenheit: ihre Stimme tönt schattenhaft-schauerlich zu uns heran — als ob wir uns selber hörten, aber jünger, härter, ungereifter.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Zweiter Band. Erste Abteilung. Vermischte Meinungen und Sprüche

Aus Freund wird Feind, aus Feind wird Freund.

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Wer eine Zeit lang gütig schien und nun, um etwas zu erreichen, hart werden will, muß es mit den gehörigen Übergängen tun und die Gelegenheiten so wahrnehmen, daß er, bevor er infolge der Veränderung seines Wesens die alten Freunde verliert, schon so viele neue gewonnen hat, daß seine Macht keine Einbuße erleidet, sonst wird er durchschaut und geht ohne Freund zugrunde.

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Neuer Freunde Wort erklingt dem Ohr beredter als gewohnter Freunde Trost.

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Hüte dich vor einem wiederversöhnten Freund; er ist wie ein zerbrochener Spiegel, der nimmermehr so ergänzt wird, wie er vorher gewesen.

Sutor, Der hundert-augige blinde Argos, und zwey-Gsichtige Janus, 1740

Man muss nur etwas Gutes und Neues vollbringen: dann erlebt man an seinen Freunden, was es heißt: zum guten Spiele eine böse Miene machen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Sommer 1878

Die neuen Freunde, die wir uns nach einem gewissen Alter erwerben und welche uns jene ersetzen sollen, die wir verloren haben, gleichen diesen wie Glasaugen, künstliche Zähne und Holzbeine den natürlichen Augen und Zähnen und Beinen von Fleisch und Blut gleichen.

Chamfort, Maximen und Gedanken. Charaktere und Anekdoten (Maximes et pensées: Caractères et anecdotes), 1795. In: Die französischen Moralisten. Die Aphorismenbücher in vollständiger Gestalt. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Mit Lachen eine Freundschaft zu beginnen, das ist gar nicht übel. Mit Lachen eine Freundschaft zu enden, das ist gar nicht übel.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)