Freundschaft Sprüche – status

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Wer aller Menschen Freund, der ist der meine nicht.

Molière, Der Menschenfeind (Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux), 1666. 1. Akt, 1. Auftritt. Übersetzt von Adolf Laun 1865

Jeder sei, in seiner Art, majestätisch. Wenn er auch kein König ist, müssen doch alle seine Handlungen, nach seiner Sphäre, eines Königs würdig sein und sein Tun, in den Grenzen seines Standes und Berufs, königlich.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [103.]

Wer sich selber für seinen besten Freund hält, hat und verdient keinen anderen.

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"Mama, ich bin verdammt reich!", "Wieso, hast Du im Lotto gewonnen?", "Nein, ich habe viele Freunde!"

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Vor mir Freund und hinter mir Hund.

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O ein Fürst hat keinen Freund! kann keinen Freund haben!

Lessing, Emilia Galotti, 1772. 1. Akt, 6. Auftritt, der Prinz

Meine einäugigen Freunde betrachte ich im Profil.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Der Verfasser über sich selbst

Der steht am besten mit seinen Freunden, der auf ihre Hilfe nicht angewiesen ist.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ja, wie wir unsere Untugenden auszuschmücken verstehen! Wir machen aus ihnen sogar Charaktergröße. "Nein, ich kann nicht leiden, daß man sich Schmeicheleien ins Gesicht sagen soll!" Lieber Freund, für die sibirische Kälte und Lieblosigkeit deines Urteils hast du dir einen glänzenden Namen gefunden.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Wer nicht bemerkt, daß man ihn mißbraucht, wird ›Freund‹ genannt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es ist ein sehr fader Charakter, keinen zu haben.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Du kannst mich nicht zugleich zum Schmeichler und zum Freunde haben.

Plutarch, Moralia (Moralische Schriften und Abhandlungen). Über die falsche Schamhaftigkeit. Übersetzt von Joh. Friedr. Sal. Kaltwasser

Der Allerweltsfreund kann mir nicht genügen.

Molière, Der Menschenfeind (Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux), 1666. 1. Akt, 1. Szene, Alceste

Wie kann der noch mein Freund sein, den meine Erfolge verstimmen?

Strindberg, Inferno, 1897