Freundschaft Sprüche – tiefgründig

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Bei jedem Plan ist zweierlei zu erwägen: erstens die absolute Güte des Plans, und an zweiter Stelle die Leichtigkeit der Ausführung.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762. Vorrede

Um späterhin die einen zu brauchen, die andern zu missbrauchen.

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Der Vernünftige hat wenige Freunde, aber der Unvernünftige kann keine haben. Der Letztere hat indessen das Glück, sich besser über den Mangel derselben zu täuschen.

Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Wer an jeder Schüssel sich isset satt, Dem hapert's an Gaumen und Kehle. Wer gar zu viele Freunde hat, Ist kein Gourmand der Seele.

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Treuer Freund ein seltsam Gast, Den Melonen gleich zu schätzen, Fünfzig Körner mußt du setzen, Eh' du einen guten hast.

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Nicht viel sind tausend Freund', ein einz'ger Feind ist viel; Denn diesem ist es ernst, und jenen nur ein Spiel.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Gib den Gedanken, die du hegst, nicht Zunge, Noch einem ungebührlichen die Tat!

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603. 1. Aufzug, 3. Szene, Polonius zu Laertes

Bedenke lange, ob du dir jemanden zum Freund machen darfst.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 3. Brief. Übers. Internet Originaltext: Diu cogita an tibi in amicitiam aliquis recipiendus sit

Wenn man in der Mitteilung der Gedanken zwischen absolutem Verstehen und absolutem Nichtverstehen abwechselt, so darf das schon eine philosophische Freundschaft genannt werden. Geht es uns doch mit uns selbst nicht besser. Und ist das Leben eines denkenden Menschen wohl etwas andres als eine stete innere Symphilosophie?

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Blüthenstaub [20]