Gedanken Sprüche – mut

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Ein Heer kann seines Führers, aber niemand seiner Gedanken beraubt werden.

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Körperfrei und tief verborgen schweift der Geist zu fernen Stätten, wandert einsam. Wer ihn zügelt, sprengt zerreißend Maras Ketten.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 37. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Weise erdenken die neuen Gedanken, und Narren verbreiten sie.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. VI. Vermischte Einfälle

Denn meine Gedanken Zerreißen die Schranken Und Mauern entzwei, Die Gedanken sind frei.

Brentano/Arnim, Des Knaben Wunderhorn. Alte deutsche Lieder, 3 Bde., 1805-1808. Band 3, Erstdruck: Mohr und Zimmer, Heidelberg 1808. Aus: Lied des Verfolgten im Turm

Nur wer seine verbrauchten Schalen abwirft, vorwärtsdrängend ins Neue, dem fliegt junges Leben an mit jungen Gedanken.

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Ein scheues Wild die Gedanken sind. Jag ihnen nach, sie fliehen geschwind. Siehst du sie hellen Auges an, zutraulich wagen sie sich heran. Ein stiller Wanderer kann sie zähmen, das Futter ihm aus der Hand zu nehmen.

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Wessen elastischer und energischer Gedanke mit der Sonne Schritt hält, dessen Tag ist ein ständiger Morgen.

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Vorwärts dringt der Schiffenden Geist, wie Flaggen und Wimpel; einer nur steht rückwärts traurig gewendet am Mast.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand.1827. Elegien 2, aus: Alexis und Dora

Nur im Fluß bleiben, nur nicht zur Spinne eines Gedankens werden.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Ich bin über den Erdball gegangen wie durch den Garten einer Wohnung, die mir gehört.

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Manche Köpfe tragen keine Früchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln über Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der Schüchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor.

Lichtenberg, Sudelbuch K, 1793-1796. [K 127]

Viele Menschen kommen deshalb nie zu einem Erfolge, weil sie ihre erschlagenen Gedanken nicht auf dem Kampfplatze liegen lassen, sondern sie überall mit sich herumschleppen wollen.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Manche Leute meinen, man wäre nicht feurig in seinen Gedanken, weil man es nicht ist der Art, sie zu verteidigen.

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Kühn durchs Weltall steuern die Gedanken, Fürchten nichts – als seine Schranken.

Schiller, F., Gedichte. Anthologie auf das Jahr 1782. Aus: Melancholie,

Geduld ist der Meister des menschlichen Handelns.

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Wir sind keine Gefangenen des Schicksals. Wir sind Gefangene unserer Gedanken.

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Ewig aus der Wahrheit Schranken Schweift des Mannes wilde Kraft, Unstet treiben die Gedanken Auf dem Meer der Leidenschaft.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Würde der Frauen, 1795

Unsere Neigungen, Gedanken, scheinen gleich sie ohne Schranken, gehn sie doch wie die Rinderherde, eines in des andern Tritt. Drum, bei allem, was ihr macht, sei der Anfang reif bedacht.

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Was immer Dich beschäftigt, nie geht es spurlos an Deinem Herzen vorüber: dies Herz wird treuer oder treuloser dadurch.

Fischer, Ich will! Ein Buch über Selbsterziehung des Willens und Veredelung des Herzens, 1920

Die neuen Gedanken kommen fast immer nur von den Außenseitern. Der Fachmann, auch der geistig überlegenste, steht immer zu sehr in seinem Berufskreise, er ist daher fast nie in der Lage, eine wirkliche Revolution hervorzurufen: er kennt die Tradition zu genau und hat, ob er will oder nicht, zu viel Respekt vor ihr. Auch weiß er zu viel Einzelheiten, um die Dinge noch einfach genug zu sehen, und gerade damit fehlt ihm die erste Bedingung jeder wirksamen Neuentdeckung; denn wertvoll und fruchtbar sind immer nur die einfachen Gedanken.

Friedell, Ecce poeta, 1912

Weil ich den Gedanken beim Wort nehme, kommt er.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. IV. Vom Künstler