Gedanken Sprüche – nachdenklich

240 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Gedanken nachdenklich

Große Gedanken und ein reines Herz, das ist's, was wir uns von Gott erbitten sollten!

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 1. Buch, 10. Kapitel

Ein Gedanke kann nicht erwachen ohne andere zu wecken.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, ein Gedanke zu sein.

Internet

Der Mensch tut gut daran, einen Bleistift bei sich zu tragen und die Gedanken, wenn sie kommen, niederzuschreiben.

Internet

In dem genialen Werk erkennen wir längst verworfene Gedanken wieder, die uns dann gleichsam ins Erhabene entrückt erscheinen.

Internet

Glaube an deine eigenen Gedanken.

Internet

Gedanken sind das Eigentum dessen, der sie beherbergen kann, und dessen, der sie entsprechend verwerten kann.

Internet

Was ein Hasser auch dem Hasser, was ein Feind dem Feind bereitet – Schlimmern Schaden schaffst du selbst dir, hast den Geist du falsch geleitet.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 42. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Man lasse den guten Gedanken nur den Plan frei: sie werden kommen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 3. Den Intellekt überhaupt und in jeder Beziehung betreffende Gedanken

Wenn mir ein Gedanke nur undeutlich entsteht und als ein schwaches Bild vorschwebt; so ergreift mich unsägliche Begierde, ihn zu fassen; ich lasse alles stehen und liegen und verfolge ihn, wie der Jäger das Wild durch alle Krümmungen, stelle ihm von allen Seiten nach und verrenne ihm den Weg, bis ich ihn fasse, deutlich mache und als erlegt zu Papiere bringe. Bisweilen entrinnt er mir doch: dann muss ich warten, bis ein andrer Zufall ihn einmal wieder aufjagt: grade die, welche ich erst nach mehreren vergeblichen Jagden fing, sind gewöhnlich die besten. Aber wenn ich bei so einer Verfolgung unterbrochen werde, besonders durch ein Tiergeschrei, das zwischen meine Gedanken hereinfährt wie das Henkerschwert zwischen Kopf und Rumpf — da empfinde ich eines der Leiden, die wir verwirkt haben, als wir mit Hunden, Eseln, Enten in eine Welt hinabstiegen.

Schopenhauer, A., Nachlass. Bogen P (1813)

Anziehungskraft Gedanken und Witze willst Du verschwenden? Den Anhang der Menschen Dir zuzuwenden?! Gib ihnen was Gutes zu fressen, zu saufen: Sie kommen in Scharen Dir zugelaufen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Einige Verse

Edle Gedanken und gerechte Handlungen sind der einzige Jungbrunnen der Seele. Wer sich den Gedanken der Habsucht und des Ehrgeizes, dem Neid und der Genußsucht gefangen gibt, der altert schnell und wird vorzeitig zum Greise.

Internet

Nur wer gegen sich selbst milde ist, kann es auch gegen andere sein.

France, Der kleine Peter, 1918

Der Atem ist das Pferd, der Gedanke der Reiter.

Internet

In einem guten Gedanken ist Gutes für alle Menschen.

Internet

Der Gedanke ist eine Tat, und die fruchtbarste, die auf die Welt wirken kann.

Zola, Vier Evangelien (Quatre Evangiles), 1901. Arbeit (Travail, 1901

Der Gedanke macht die Größe des Menschen.

Pascal, Gedanken über die Religion und einige andere Gegenstände (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets), Erstdruck 1669/70 (posthum)

Es schlafen tief im Grunde des Menschenherzens Gedanken, die oft erwachen zur unrechten Stunde.

Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

Internet

Auf böse und traurige Gedanken gehört ein gutes, fröhliches Lied und freundliche Gespräche.

Internet

Der Gedanke scheint frei zu sein, aber im Menschen gibt es etwas viel Mächtigeres, etwas, was den Gedanken leiten kann.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07