Gedanken Sprüche – tiefgründig

200 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Gedanken tiefgründig

Viele Gedanken heben sich erst aus der allgemeinen Kultur hervor wie die Blüten aus den grünen Zweigen. Zur Rosenzeit sieht man Rosen überall blühen.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 3. Buch, 18. Kap. Aus Makariens Archiv

Ein Gedanke kann nicht erwachen ohne andere zu wecken.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, ein Gedanke zu sein.

Internet

Gedanken sind das Eigentum dessen, der sie beherbergen kann, und dessen, der sie entsprechend verwerten kann.

Internet

Schwer ergründlich, groß in Künsten schwelgt der Geist in den Gedanken. Glück ist er allein dem Weisen, der ihn achtsam hält in Schranken.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 36. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Was ein Hasser auch dem Hasser, was ein Feind dem Feind bereitet – Schlimmern Schaden schaffst du selbst dir, hast den Geist du falsch geleitet.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 42. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.

Kant, Kritik der reinen Vernunft, 2., erweiterte Auflage 1787 (EA: 1781). I. Transzendentale Elementarlehre

Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken.

Internet

Der Gedanke ist das Produkt der Individualität.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1839

Die Unabhängigkeit des Gedankens ist der höchste Adel.

France, Aufruhr der Engel (La révolte des anges), 1914 (dt. 1917). 21. Kapitel

Der Atem ist das Pferd, der Gedanke der Reiter.

Internet

Es schlafen tief im Grunde des Menschenherzens Gedanken, die oft erwachen zur unrechten Stunde.

Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844

Von daher rühren auch die meisten Streitigkeiten, indem die Menschen ihre Gedanken nicht richtig darstellen oder die Gedanken des andern falsch deuten.

Internet

Lieber Freund, du kleidest deine Gedanken so sonderbar, daß sie nicht mehr aussehen wie Gedanken.

Lichtenberg, Sudelbuch B, 1768-1771. [B 346]

Ein jeder nennt die Gedanken klar, die den gleichen Grad der Konfusion haben wie seine eigenen.

Internet

Der Gedanke scheint frei zu sein, aber im Menschen gibt es etwas viel Mächtigeres, etwas, was den Gedanken leiten kann.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Es ist wahr, daß fremde Gedanken ebenso in unser Wesen eindringen können wie faule Dämpfe in unser Haus.

Internet

Jeden Tag sterben können bedeutet, daß irgendein Gedanke von gestern sicher heute schon zu den Toten gehört.

Mulford, Das Ende des Unfugs. Ausgewählte Essays, 1925

Die Gedanken, die am öftestens gedacht werden, materialisieren sich auch am stärksten im Organismus.

Internet

Ein Gedanke hat genau so viel Wirkungskraft, als Verlangen in ihn gelegt wurde.

Internet

Wenn die Materie mächtig ist, so ist der Gedanke allmächtig!

Internet