Gedanken Sprüche – zukunft

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Viele Gedanken heben sich erst aus der allgemeinen Kultur hervor wie die Blüten aus den grünen Zweigen. Zur Rosenzeit sieht man Rosen überall blühen.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 3. Buch, 18. Kap. Aus Makariens Archiv

Gedanken sind Träume nur, bis ihr Erfolg erprobt ist.

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Man lasse den guten Gedanken nur den Plan frei: sie werden kommen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 3. Den Intellekt überhaupt und in jeder Beziehung betreffende Gedanken

Vor einer Menschenmenge: Ich sehe plötzlich die Gedanken dieses Volks wie eine dicke schwarze Wolke über ihm. Eine Wolke voll Tränen und Blitzen.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1894

Jeder Gedanke ist ein Baustein am werdenden Schicksal - im Guten wie im Bösen.

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Juwelen Denke nicht Zukunft. Denke nicht Vergangenheit. Denke Gegenwart! Denke ich habe, statt ich werde. Denke ich mache, statt ich könnte. Denke ich bin, statt ich möchte. Deine Gedanken sind die Wegbereiter aller Geschehnisse. Siehst du, wie wichtig alle Gedanken sind? Verwende sie wie seltene Juwelen, nicht wie Massenware.

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Wessen elastischer und energischer Gedanke mit der Sonne Schritt hält, dessen Tag ist ein ständiger Morgen.

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Vorwärts dringt der Schiffenden Geist, wie Flaggen und Wimpel; einer nur steht rückwärts traurig gewendet am Mast.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand.1827. Elegien 2, aus: Alexis und Dora

Aber das Glückliche siehest du nicht, das Schöne nicht werden, Fertig von Ewigkeit her steht es vollendet vor dir. Jede irdische Venus ersteht wie die erste des Himmels, Eine dunkle Geburt aus dem unendlichen Meer; Wie die erste Minerva, so tritt mit der Ägis gerüstet Aus des Donnerers Haupt jeder Gedanke des Lichts.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798

Ich glaube, daß Gedanken Dinge sind – sie haben einen Körper, einen Atem und Schwingen: Und daß wir sie aussenden, um die Welt mit guten oder bösen Ergebnissen zu füllen. Das, was wir unsere geheimsten Gedanken nennen eilt an den verborgenen Ort der Welt, und hinterläßt seine Segnungen oder sein Verderben als Spuren hinter sich. Wir bauen unsere Zukunft, Gedanken auf Gedanken, zum Guten oder Bösen, ohne es zu wissen. Aber so wurde das Universum geschmiedet. Gedanke ist ein anderer Name für Schicksal; wähle also dein Schicksal und warte, denn Liebe bringt Liebe und Haß bringt Haß.

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Nie kehrt der Gedanke wieder, Der dem Augenblick entsprang, – Der mit glänzendem Gefieder Sich durch uns're Seele schwang. Fess'le schnell den Götterfunken, Hauche ihn zur Flamme wach, Und Du siehst dann wonnetrunken, Was des Menschen Geist vermag.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Oft sind unsere Gedanken größer als wir selber. Freuen wir uns darüber, denn sie sind uns ein Hinweis auf das, was wir einst werden sollen!

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Jeder unserer Gedanken, jedes unserer Worte, jeder unserer Schritte hat einen Einfluß auf unser Schicksal jenseits der Zeit.

Jonas (Hg.), Nordische Diamanten. Denksprüche aus der Schatzkammer der skandinavischen Litteraturen, 1890

Die Gedanken sind frei und unterliegen keinen Gesetzen. In ihnen findet man die Freiheit des Menschen. Sie herrschen strahlend in der Welt … erschaffen ein neues Paradies, eine neue Stütze, eine neue Quelle der Kraft, aus der neue Künste hervorspringen.

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Das Beste im Menschen sind seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken.

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Kein Ende Nichts ruhet aus. In tollem Schwanken Wahnsinnig dreht die Welt um mich. Kein Ende haben die Gedanken, Und das, und das ist fürchterlich!

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So stockte auch da So stockte auch da jenes Blutes Strom, Das einst gewohnt war zu rinnen, So bebten auch die Nerven zur Ruh, Und Nacht ward's alle den Sinnen. Und Herz und Hirn müssen stille sein: Bist Staub und lebloser Ton allein. Ach Ewigkeit-Sehnsucht, du wundersame! Da ist nur Staub, eine Tat und ein Name. Denn jeder gute Gedanke Stirbt nimmermehr so lang, Bis nicht aus seinem Keime Ein beßrer noch entsprang. Licht übers Land Licht übers Land, – Das ist's, was wir wollen.

Jacobsen, J. P., Gedichte. Aus dem Dänischen von Otto Hauser

Denn jeder gute Gedanke Stirbt nimmermehr so lang, Bis nicht aus seinem Keime Ein beßrer noch entsprang.

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Die soziale Ungerechtigkeit sät den ewigen Haß und erntet das allgemeine Leiden.

Zola, Vier Evangelien (Quatre Evangiles), 1901. Travail (Arbeit), 1901

Wo nähme man heute noch einen Gedanken her, der durch Neuheit … bezaubernd wirkte? Sie fliegen alle wie Spreu herum, sind ausgedroschen und haften nirgends.

Kurz, Im Zeichen des Steinbocks. Aphorismen, 1905

Das Jahr ist ein Kranz aus Blumen, Ähren, Früchten und trockenen Kräutern.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Weisheit, Wahrheit und Irrtum