Glück Sprüche – abschied

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Kannst du Glück nicht fassen und erringen, so lern' entbehren es.

Grillparzer, Des Meeres und der Liebe Wellen, 1840

Unglück vereint, Glück trennt die Menschen.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Lob- und Hilfsmittel des Frohsinns

Es mag wohl hart sein, ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es verlor, – aber ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es freiwillig von sich gestoßen, das ist ein Schmerz der Reue, der am Leben nagt.

Hillern, Aus eigener Kraft, 3 Bde., 1886-87 (EA: 1872)

So mancher glaubt, immer noch einem verlorenen Glücke nachzuweinen und es ist längst nur mehr der abgeschiedene Schmerz darum, dem seine Tränen fließen.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Der Mensch trennt sich schwerer von einem geträumten, als von einem wirklichen Glück.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das Glück sieht klein aus, wenn man es in Händen hält, aber laß es ziehen, und du siehst, wie groß und wie kostbar es ist.

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Abereinesel'ge Stunde Wiegt ein Jahr von Schmerzen auf.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Drittes Buch. Athen. Aus: Leichter Sinn

Dem entflohenen Glücke muß man nicht nachsehen; es ist hinten mißgestaltet. Und wenn es das Gesicht wendete, würdest du eine Furie zu erblicken glauben.

Schleiermacher, F., Tagebücher

Wenn das Glück die Menschen verlässt, so verlässt sie alles.

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Glück und Mond haben keinen Bestand.

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Meiner Sehnsucht schiebt ein böser Geist Statt Freud und Glück verwandte Schmerzen unter.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 3. Akt, 2. Auftritt, Prinzessin zu Leonore

Verlass mich nie! Mein Glück, du bunter Traum!

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Aus dem Gedicht »Ohne Heimat!«, entstanden 1859

Halt nicht zu fest, was du gewannst, Und schlag's dir aus dem Sinn, Denn eh' du's recht beweinen kannst, Bist du schon selbst dahin!

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1861

Manchmal ist es schön, allein zu sein. Manchmal ist es schön, keinem Verein anzugehören. Manchmal ist es schön, vorbeizufahren.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Fahrt ins Glück, in: Die Weltbühne, 16.10.1928, Nr. 42 (Peter Panter), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931

Mit dem Genuss des Glücks wächst der Schmerz des Verlustes.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch VIII, Brief 5: C. Plinius Gemino Suo S. Übers. Internet Originaltext: Nam fruendis voluptatibus crescit carendi dolor