Glück Sprüche – erfahrung

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Nur wenn sie reif ist, fällt des Schicksals Frucht!

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 5. Akt, 4. Auftritt, Johanna

Wer Glück sucht, lerne entbehren.

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Ein Löffel voll Glück ist besser als ein Scheffel voll Ratschläge.

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Kannst du Glück nicht fassen und erringen, so lern' entbehren es.

Grillparzer, Des Meeres und der Liebe Wellen, 1840

Im Labyrinth der eigenen Brust ist alles eingeschlossen, was das Leben beglückt oder betrübt; das Glück wächst wie jede andere Blume von innen heraus, sich vom Keim zur Pflanze, von der Knospe zur Blüte allmählich entfaltend.

Burow, Im Wellenrauschen, 2 Bde., 1869 (posthum)

Meine Erziehung hat mich gelehrt, dass Tugend und Geschicklichkeit das einzig wahre Glück, und Gutes tun, die einzig wahre Freude eines edlen Herzens sei; das Schicksal aber hat mir den Beweis davon in der Erfahrung gegeben.

La Roche, Geschichte des Fräuleins von Sternheim, anonym veröffentlicht von Christoph Martin Wieland 1771

Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allem; nur die Fähigkeit dazu wird uns angeboren, sie will gelernt und sorgfältig ausgeübt sein.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 1. Buch, 17. Kapitel

Um zu wissen, wie viel Glück einer im Leben empfangen kann, darf man nur wissen, wie viel er geben kann.

Schopenhauer, A., Nachlass. Bogen X (1814)

Das selbstgeschaffene Glück baut sich auf Misserfolgen auf.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Das sogenannte Glück will gelernt sein wie das Koloratursingen.

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Müßt euer Glück nicht auf die Jüngsten setzen; die Angejahrten wissen Euch zu schätzen.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Hell erleuchtete Säle, Mephistopheles

Wer das Unglück nicht kennt, lernt nicht das Glück ergreifen und festhalten.

Assing (Hg.), Briefwechsel zwischen Rahel und David Veit. Aus dem Nachlaß Varnhagen's von Ense, 2 Bde., 1861

Die meisten wären glücklich, wenn sie alles verkehrt gemacht hätten.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)

Besteht das Glück in der Entwicklung unserer Fähigkeiten oder in ihrer Unterdrückung?

Staël, Über Deutschland (De l'Allemagne), 1813. Deutsch von Friedrich Buchholz u. a., Reutlingen 1815

Jeder ist der Schmied seines Glückes, aber keiner der Schmied seines Unglückes.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Moral