Glück Sprüche – gedanken

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O, suche nie dein Glück im Weltgewimmel: je tiefer in dich zurück, je höher im Himmel.

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Ein Tor schließt nur aus äußeren Gehaben, getrost auf eines Menschen innere Gaben.

Shakespeare, Perikles, Prinz von Tyrus (Pericles, Prince of Tyre), Erstdruck 1609. II

Müde von Flug und Braus, kehr' in dich still zurück, Ruh' in dir selber aus, so fühlst du höchstes Glück.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Wie jauchzt meine Seele Und singet in sich! Kaum, daß ich's verhehle So glücklich bin ich!

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Nichts ist bedauernswerter als der Mensch, der nicht bemerkt hat, daß es zu seinem Glück reicht, auf den Geist zu hören, der in ihm wohnt.

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Glück und Freude müssen wir in uns, nicht außer uns suchen; die Außenwelt ist nur ein Spiegel, der unser eigenes Antlitz widerstrahlt.

Rothenfels, Heideblumen, 3 Bde., 1868

Das Glück finden wir nicht in äußeren Dingen, sondern diese äußeren Dinge haben nur Wert durch den Reflex, welchen unser inneres Seelenleben auf sie wirft.

Rothenfels, Eleonore, 5 Bde., 1871

Seligkeit und Unseligkeit ruht in der Seele.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 170.

Innre Schätze beglücken. Dir im Innern Lieget Edelgestein und Gold; da grabe In den Grüften. Von außen suchst du ewig Ruhe vergebens.

Herder, J. G., Gedichte. Aus: Lebensregeln an einen Jüngling

Durch Reflexion lässt sich kein Glück schaffen.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Wenn du dein Auge schließest, wo ist das Licht dann, wo? Erloschen ist der Sonne Glanz, der Sterne Schimmer floh. Die Welt ist Nacht und Öde, der Mond nicht scheinen mag; dein Aug' erst spricht dein Schöpfungswort, gibt deiner Welt den Tag. Wenn nicht in deinem Herzen, wo ist das Glück dann, wo? Was dir die Welt als Glück gewährt, macht nie dich völlig froh. Du führst das Glück selbst in die Welt aus dir, aus dir allein. Die Welt ist Nacht und Öde, kannst du nicht glücklich sein.

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Das tiefste Glück des Menschen liegt in seiner Einbildungskraft.

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Der Mensch kann immer sehr viel für sein inneres Glück tun und, was er äußern Ursachen sonst abbetteln müsste, sich selbst geben.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 21. September 1827