Glück Sprüche – kinder

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Einer hat immer das Bummerl, einer muß immer verliern, ich hab‘ mein Lebtag das Bummerl, weil ich vom Glück ein Stiefkind bin.

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Mein Sohn, bedenkt, daß es ohne Tugend kein Glück gibt.

Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 1775

Alles können Eltern ihren Kindern mitgeben - außer Glück.

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Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

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Glück, sie nennen dich blind und werden nicht müde zu schelten. Frage doch endlich zurück: Könnt ihr denn selber auch sehn?

Hebbel, F., Gedichte

Das kleine Mädchen Es war ein armes kleines Mädchen, Das stickte nur mit kurzen Fädchen; Ich glaube, Lina war ihr Name. Sie wurde eine schöne Dame, War fleißig, brav und lernte gerne, Da kam ein Prinz aus weiter Ferne. Der sagte: »Liebe gute Lina, Komm mit mir auf mein Schloß nach China.« Dort sitzen sie nun alle beide Auf einem Thron von gelber Seide.

Ringelnatz, J., Gedichte. Kleine Wesen, 1910

Ihr wißt's, wie wir so selig waren, So selig und so rein dabei, Rein, wie man's ist mit achtzehn Jahren – Es war im schönen Monat Mai.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter. Vermischte Gedichte. Erstes Buch. Aus: Vorüber!

Ein Wandrer zog mit müdem Schritt: "Herr Postillion, ei, nehmt mich mit!" Drin saß ein braunes Kind allein, nun fuhren traulich sie zu zwein. Er sprach, er habe das Glück gesucht, doch sei das Glück noch auf der Flucht; sie sprach, nun sei auch die Mutter tot, da sucht sie jetzt als Magd ihr Brot. Wie kurz die Fahrt! Das Posthorn klang, der Bursche sich aus dem Wagen schwang. Sie sind einander nimmer begegnet, doch jeder hat still das andre gesegnet.

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Wirf ein Glückskind in den Fluss, und es kommt gesund wieder heraus, mit einem Fisch im Munde.

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Einem kälbern die Ochsen, dem andern nicht einmal die Kühe.

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Fehlgeschossen Fritz war ein kecker Junge Und sehr geläufig mit der Zunge. Einstmals ist er beim Ährenlesen Draußen im Felde gewesen, Wo die Weizengarben, je zu zehn, Wie Häuslein in der Reihe stehn. Ein Wetter zog herauf. Da heißt es: Lauf! Und flink wie ein Mäuslein Schlüpft er ins nächste Halmenhäuslein. Krach! - Potztausend nochmal! Dicht daneben zündet der Wetterstrahl. Ätsch, rief der Junge, der nicht bange, Und streckt die Zunge aus, die lange: Fehlgeschossen, Herr Blitz! Hier saß der Fritz!

Busch, W., Gedichte. Zu guter Letzt, 1904

Glück ist die Erfüllung von Kinderwünschen.

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Baut ihr Kirchen schön und viele, Schafft dem Volk auch heitre Spiele, Bauet ihm Euterpes Hallen, Wo der Freude Töne schallen. Lasst es turnen, ringen, schwimmen Und den steilen Berg erklimmen. Ein Spital für Alte, Schwache, Ist gar eine edle Sache, Für den Siechen auch ein Bette In dem Krankenlazarethe: Doch Gesundheit, Wohlbefinden In den Schulen zu begründen. Frohe Menschen! Volkesfreude! Gelten mir so hoch wie beide.

Hoddick (Hg.), Aphorismenschatz der Weltliteratur. Weltliche Texte für Rede und Schrift, 1898. Originaltext

Müßt euer Glück nicht auf die Jüngsten setzen; die Angejahrten wissen Euch zu schätzen.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Hell erleuchtete Säle, Mephistopheles

Glück Die Beute meines Glücks war arm, Und dennoch war ich reich genug; So reich als einer, der im Arm Des Schicksals schönste Schätze trug. Denn was mein Glück so groß gemacht Und ihm so goldnen Schimmer lieh Und es umwob mit Märchenpracht, War – meine Kinderphantasie. Vielleicht war alles, was ich fand Und selig heimwärts trug im Schoß, Nur leeres Spielzeug, Flittertand, Und bunte kalte Kiesel bloß. Doch all das nahm ich wie ein Kind Für Perlen und Dukatenstück' – Nicht was des Lebens Dinge sind, Was sie uns gelten, ist das Glück!

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Ich gedachte, Wie mit der Zeit sich stets der Kreis erweitert, In dem ich sucht' und fand mein reinstes Glück: Wie manches neue, kleine Wesen kam, Das einen Platz erstrebte zwischen uns Und ihn erhielt und jedes obendrein Bei seinem Eintritt auch mein ganzes Herz. Dasganze Jedes– henkt die Mathematik! Denn immer noch ein ganzes bleibt mir übrig, Es zu verschenken, wenn es wieder gilt. Nicht protzen möcht ich, aber solcher Reichtum Ist unerhört in meinen hohen Jahren. Ich dank' ihn euch, so seid mir denn bedankt, Ihr Großen und ihr Kleinen, Fernen, Nahen. Durch meiner Liebe, eurer Liebe Kraft Begibt an mir ein schönes Wunder sich: "Die Kinderlose hat die meisten Kinder."

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893. Aus: Liebeserklärung

Fortuna lächelt so wenigen Menschenkindern; die meisten von ihnen lacht sie aus.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944