Glück Sprüche – kurz

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Formel meines Glücks: Ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel..

Nietzsche, Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert, 1889. Sprüche und Pfeile

Butterbrot fällt ufs Ponim.

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Höchstes Glück ist kurzes Blitzen, Fühl's und sprich: Auf Wiederkehr! Ließ' es dauernd sich besitzen, Wär' es höchstes Glück nicht mehr.

Geibel, E., Gedichte. Neue Gedichte. Sprüche, 37.

Jede Zeit ist umso kürzer, je glücklicher sie ist.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch VIII, Brief 14: C. Plinius Aristoni Suo S. Übers. Internet Originaltext: Nam tanto brevius ommne quanto felicius tempus.

Ein wenig Hilfe will das Glück gerne haben.

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Ein Quentlein Glück ist besser als ein Pfund Weisheit.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Glück zwinkert oft nur mit einem Auge.

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Groß Glück hält nicht lange Farbe.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ich wäre nur wenig glücklich, wenn ich sagen könnte, wie sehr ich's bin.

Shakespeare, Viel Lärmen um nichts (Much Ado about Nothing), Erstdruck 1600. 2. Aufzug, 1. Szene, Claudio

Das Wenigste gerade, das Leiseste, Leichteste, einer Eidechse Rascheln, ein Hauch, ein Husch, ein Augen-Blick — Wenig macht die Art des besten Glücks.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Vierter und letzter Teil, 1885. Mittags

Allein man kann nicht alle Sterne zwingen.

Keller, G., Briefe. An Theodor Storm, 1. November 1880

Was man in tausend Tagen Gutes getan hat, kann man in einem Tag zerstören.

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Einem kälbern die Ochsen, dem andern nicht einmal die Kühe.

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Unter allen Mitteln, sein Glück zu machen, ist das kürzeste und beste das: die Leute klar erkennen zu lassen, daß es in ihrem Interesse liegt, euch Gutes zu erweisen.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Die kurzen Tage eines überschwenglichen Glückes sind nicht zu teuer mit Jahren des Leidens erkauft.

Detlef, Benedikta, 3 Bde., 1876

Glück und gwalt wert nit lange jor.

Brant, Das Narrenschiff (Daß Narrenschyff ad Narragoniam), 1494

Alles „Glück“ nur als Kur oder Ausruhen erlaubt.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. August – September 1885

Schnelles Glück hat schnelle Fahrten.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Aus: Hoffnung

Für ein kurzes Glück Kurz ist dein Glück, o Nachtigall, Und traumhaft wie die Frühlingsnacht, Die dir in süßem Widerhall Die Liederbrust ertönen macht. Doch wie's auch schnell vorüber zieht, Mir zeigt's erst recht, wie arm ich bin! – Ein kurzes Glück, – ein schönes Lied, – Ich gäb' darum mein Leben hin!

Bern (Hg.), Deutsche Lyrik seit Goethe's Tode, 1878