Glück Sprüche – nachdenklich

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Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit.

Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung (A Woman of No Importance), 1893

Und doch verwickelt uns nichts in größeres Unheil, als daß wir uns nach dem Gerede der Menge richten, in dem Wahne, das sei das Beste, was sich allgemeinen Beifalls erfreut und wofür sich uns viele Beispiele bieten, und daß wir nicht nach Maßgabe vernünftiger Einsicht, sondern des Vorganges anderer leben.

Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58 n. Chr. 1. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Zwei Dinge sind schädlich für jeden, Der die Stufen des Glücks will ersteigen: Schweigen wenn Zeit ist zu reden, Und zu reden wenn Zeit ist zu schweigen.

Bodenstedt, Aus dem Nachlasse Mirza-Schaffys, 1874

Glücklich, wer sich am Rande des Abgrunds erkennt und den Sturz vermeidet!

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Es ist weise, das Glück wahrzunehmen, das unser Herrgott einem zuschickt.

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Müde von Flug und Braus, kehr' in dich still zurück, Ruh' in dir selber aus, so fühlst du höchstes Glück.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Der Arzt kuriert, die Natur heilt.

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Selten bringt ein bescheidener Einsatz so reichen Lohn, als wenn wir uns etwas Zeit nehmen, um über den Weg zum Glück nachzudenken.

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"Was rennst du so", fragte ein Weiser den Eiligen, und der antwortete: "Ich renne dem Glück hinterher.“ Der Weise sprach: "Bist du denn noch nicht auf die Idee gekommen, einfach still zu stehen, damit das Glück dich überholen kann und du nur zu folgen brauchst?!"

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Nichts ist bedauernswerter als der Mensch, der nicht bemerkt hat, daß es zu seinem Glück reicht, auf den Geist zu hören, der in ihm wohnt.

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Wenn das Glück anklopft, muß man um Verstand bitten.

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Jeder glückliche Augenblick ist eine Gnade und muß zum Danke stimmen.

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Aber muß man nicht oft unbedachtsam handeln, wenn man das Glück anreizen will, etwas für uns zu tun?

Lessing, G. E., Briefe. Friedrich Nicolai / Moses Mendelssohn. Briefwechsel über das Trauerspiel. Lessing an Friedrich Nicolai und Moses Mendelssohn, 29. März 1757

Notwendig wird also zum Glück eine gehörige Beschäftigung des Geistes oder des Gefühls erfordert, allerdings verschieden nach jedes einzelnen Geistes- oder Empfindungsmaß, aber doch so, daß eines jeden Bedürfnis dadurch erfüllt werde.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 12. Januar 1834

Die Pflicht zu glauben, setzt die Möglichkeit dazu voraus.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Es ist oft dem einen (zu) gedacht und dem andern beschert.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Mangel des Glaubens kommt oft nicht von der Gleichgültigkeit, sondern von der Unwissenheit.

Christ (Hg.), Aphorismen. Ein Blüthenstrauß von Lehrsätzen und Sinnsprüchen. Gesammelt von Sophie Christ, 1892