Glück Sprüche – neuanfang

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Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft. 1821, Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen

Jedes Neue, auch das Glück, erschreckt.

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Don Cesar

Auch in ein neues Glück muß man sich schicken lernen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück.

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Neue Woche, neues Glück, der Montag bringt den Schwung zurück.

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An einem Glück oder Unglück ist man nie schuld, aber am wiederkehrenden.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Bei jedem neuen Projekt gibt es etwa Dinge, die man falsch machen kann. Wenn man ein Genie ist, kann man viele Fakten davon im voraus erkennen und vermeiden. Für die weiteren braucht man Glück.

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Wer aus der Tür ist, hat ein gut Teil der Reise getan.

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Doch Fortunas schnelles Rad bringt abwechselnd Glück und Unglück.

Mommsen, Römische Geschichte, 3 Bde., 1854-56

Man darf dem Glück aus der Vergangenheit nicht im Wege stehen für das Glück der Zukunft.

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Jede irdische Venus ersteht wie die erste des Himmels, Eine dunkle Geburt aus dem unendlichen Meer; Wie die erste Minerva, so tritt mit der Ägis gerüstet Aus des Donnerers Haupt jeder Gedanke des Lichts.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798

Ein neues Lied, ein besseres Lied, O Freunde, will ich euch dichten! Wir wollen hier auf Erden schon Das Himmelreich errichten.

Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844. Caput I

Was man in tausend Tagen Gutes getan hat, kann man in einem Tag zerstören.

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Fliegst du weg und kommst zurück, Ist's nicht mehr das alte Glück.

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Willst du Kleeblätter essen, mußt du auf den Mai warten.

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Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal…. Der Rest ist Asche!

Eckstein, Ein Winternachtstraum, 1872

Dann zog er hinab ins Tal eine Vollmondnacht, eine Goldmondnacht. Die stumme Nachtigall in seinem Herzen erwacht. Er sagt zu der armen Gefangenen: Flieg hinaus in den grünen Hain! Ich bin voll von dem Neuen, dem Vergangenen, ich bin jung von berauschender Pein. Der Frühling aus fernen Weiten stand wie neu erweckt am Hang, und er sang wie in Nachtigallenzeiten seines Herzens Überschwang.

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Es wandeln Glück und Gelegenheit Zuweilen den Traum in Wirklichkeit.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Es ist so wichtig, jemanden glücklich zu machen… also fang bei dir selbst an.

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Wenn sich ein Tor des Glückes schließt, öffnet sich ein anderes. Aber oft schauen wir so lange auf das verschlossene Tor, daß wir das andere, das sich für uns geöffnet hat, gar nicht sehen.

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Hast du dein Glück zu Grab getragen, Und naht dir noch in später'n Tagen Ein neues Glück – recht unverhofft – Dann halt' es fest – trotz allem Sträuben. – Daß Bäume zweimal Blüthen treiben In einem Lenz geschieht nicht oft.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944