Glück Sprüche – zeit
121 Sprüche gefunden
Tust du was für den Augenblick, Vor allem opfre du dem Glück.
Nichts altert so schnell wie das Glück.
Nichts macht die Frauen heutzutage so altern wie die Anhänglichkeit ihrer Bewunderer.
Fortuna lächelt; doch sie mag nur ungern voll beglücken; schenkt sie uns einen Sommertag, schenkt sie uns auch Mücken.
Glück und Glas, Wie bald bricht das!
Es ist des Unglücks eigentlichstes Unglück, Daß selten d'rin der Mensch sich rein bewahrt.
Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
Glück und Gras, Wie bald wächst das!
Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks.
Es gibt für die Individuen, wie für politische Körperschaften, nur einen Augenblick des Glücks und der Macht; man muß ihn ergreifen, denn das Glück läßt einem nicht zweimal die Wahl im Laufe eines Lebens; und wer den Augenblick nicht benutzt hat, erhält in der Folge nur die traurige Weisung des Unglücks.
Erfasse das Glück des Lebens im Fluge: Es kommt nicht zurück.
Zwei Dinge sind schädlich für jeden, Der die Stufen des Glücks will ersteigen: Schweigen wenn Zeit ist zu reden, Und zu reden wenn Zeit ist zu schweigen.
Ach! warum, ihr Götter, ist unendlich Alles, alles, endlich unser Glück nur!
Es reift keine Seligkeit unter dem Monde.
Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein. Keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.
Über das Glück. Vier Dinge, Bruder, sind des Glückes Quelle, Wer sie besitzt, erklimmt die Ehrenstelle. Glanzreiche Herkunft ist ein Glückeszeichen, Der Nied’re kann nicht Thron und Kron’ erreichen. Ein andres ist ein Herz von Sünden rein, Ist rein dein Herz, so hast du nichts zu scheu’n. Beglückten ward ein klarer Geist gegeben, Der Schwachbegabte wird in Trübsal leben. Wer sicher wähnt zu sein vor Gottes Strafe, Ist gläubig nicht, nein, ein betörter Laffe. Fünf Tage sind uns hier geschenkt, nicht mehr, Ein Tor, wer nicht ans Künft’ge denkt vorher. Man soll die Welt und ihre Lust verlassen, Den Saum der Frommen selbstbewusst erfassen. Jag’ nicht der Lust nach, der verfänglichen, Sei Freund der Welt nicht, der vergänglichen. Sorg’ um die Welt wird dir nicht Lohn erwerben, Zumal du ja am Ende doch musst sterben. Wird aus dem Leib gefloh’n die Seele sein, Wird Staub in deiner Knochen Höhle sein. Kein Mittel hast du gegen Leibes Tod, Kein Feind, als eigenes Gelüst, dir droht.
Assoziation: Ein langes Glück verliert schon bloß durch seine Dauer.
Es gibt Tausende von Dingen, Ereignissen, Szenen in jedem, auch dem glücklichsten Leben, die viel besser vergessen wären; am meisten wohl die „glücklichen Erinnerungen“ - weil auch Glück ranzig wird.
Wer sich hermetisch in gegenwärtiges oder vergangenes Glück einschließt, wird auch an ihm alt und grau.
Gegenwärtiger und vergangener Zustand Glücke kennt man nicht, drinne man geboren; Glücke kennt man erst, wann man es verloren.
Der langsame Pfeil. Drücke den Pfeil zu schnelle nicht ab, der nimmer zurückkehrt: Glück zu rauben, ist leicht; wiederzugeben, so schwer?