Glück Sprüche – zukunft
150 Sprüche gefunden
Der Feldherr und der Staatsmann schaffen ebensowenig wie der geschickteste Spieler den Glücksfall, aber sie bereiten ihn vor, suchen ihn herbeizulocken und scheinen ihn fast zu bestimmen.
Es gibt Gezeiten im Leben des Menschen, und weiß er die Flut zu nutzen; dann hebt sie ihn empor zum Glück.
Übermütig sind meist in guten Zeiten die Herzen; schwer ist’s, Tage des Glücks tragen mit ruhigem Sinn.
Ich bereite mich auf jedes Ereignis, das da kommen könnte, vor. Mag das Glück mir günstig sein oder ungünstig, das soll mich weder mutlos machen, noch übermütig.
Glück und Glas, Wie bald bricht das!
Wir meinen alle, Eldorado läge nur eine Nasenlänge vor uns und es liege nur an uns, es zu erreichen.
Du wirst es nicht zu Tüchtigem bringen bei deines Grames Träumereien, die Tränen lassen nichts gelingen; wer schaffen will, muß fröhlich sein. Wohl Keime wecken mag der Regen, Der in die Scholle niederbricht, Doch golden Korn und Erntesegen Reift nur heran bei Sonnenlicht.
Glück und Gras, Wie bald wächst das!
Warte auf das Glück, aber vergiß nicht, ihm die Türen zu öffnen.
Wer sich hermetisch in gegenwärtiges oder vergangenes Glück einschließt, wird auch an ihm alt und grau.
Gegenwärtiger und vergangener Zustand Glücke kennt man nicht, drinne man geboren; Glücke kennt man erst, wann man es verloren.
[...] und schöner Selbst als der vollste Besitz ist die Erwartung des Glücks.
Ich gründe meine Berechnung auf die Erwartung, daß das Glück gegen mich sein wird.
Ich träumte nie von soviel Glück, als ich noch das häßliche kleine Entlein war.
Glück liegt nur in dem Bewußtsein, das wir von ihm haben, und keineswegs darin, wie die Zukunft ihr Versprechen hält.
Des Fremdlings Abendlied Ich komme vom Gebirge her, Die Dämm'rung liegt auf Wald und Meer; Ich schaue nach dem Abendstern, Die Heimath ist so fern, so fern. Es spannt die Nacht ihr blaues Zelt Hoch über Gottes weite Welt, Die Welt so voll und ich allein, Die Welt so groß und ich so klein. Sie wohnen unten Haus bei Haus, Und gehen friedlich ein und aus; Doch ach, des Fremdlings Wanderstab Geht landhinauf und landhinab. Es scheint in manches liebe Thal Der Morgen- und der Abend-Strahl, Ich wandle still und wenig froh, Und immer fragt der Seufzer: wo? Die Sonne dünkt mich matt und kalt, Die Blüthe welk, das Leben alt, Und was sie reden, tauber Schall, Ich bin ein Fremdling überall. Wo bist du, mein gelobtes Land, Gesucht, geahnt und nie gekannt? Das Land, das Land, so hoffnungsgrün, Das Land, wo meine Rosen blüh'n? Wo meine Träume wandeln gehn, Wo meine Todten auferstehn; Das Land, das meine Sprache spricht, Und Alles hat, was mir gebricht? Ich übersinne Zeit und Raum, Ich frage leise Blum' und Baum; Es bringt die Luft den Hauch zurück: "Da, wo du nicht bist, ist das Glück!"
Drum, geht auch ein düstrer Moment durchs Leben - ist's licht im Herzen, wird's bald wieder hell; und wer sich den fröhlichen Stunden ergeben, der ist dem Glück ein willkommener Gesell.
Suchst du das Glück, schau vorwärts, aufwärts, nie zurück!
Mancher träumt so lange vom Glück, bis er es schließlich verschläft.
In glücklichen Momenten kann einem eine einzige Phantasievorstellung tausend harte Tatsachen verklären.
Ich hatte in letzter Zeit so wenig Glück gehabt, dass ich mich schon freue, wenn ich nur mit dem linkem Fuß in die Scheiße trete.