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Sprüche über Gott

1609 Sprüche in dieser Kategorie

Gib, daß wir leben in dem Wort und darauf fahren ferner fort von hinnen aus dem Jammertal zu dir in deinen Freudensaal!

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Rede, denn dein Knecht hört.

Altes Testament. Das erste Buch Samuel (#1.Sam 3,10)

Wenn die Menschen von Gott reden, so kommen sie mir vor wie Lichtenbergs Kahlenberger Bauern, die, wenn ein Messer fehlt, dafür ein Stück Holz in die Scheide stecken, damit diese nicht leer sei.

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Alles geben Götter, die unendlichen, Ihren Lieblingen ganz, Alle Freuden, die unendlichen, Alle Schmerzen, die unendlichen, ganz.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Aus einem Brief an Auguste zu Stolberg, Weimar 17.7.1777

Laß unsern Herrgott aus dem Spaß.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Nacht, Valentin zu Gretchen

Gottes ist der Orient! Gottes ist der Okzident! Nord- und südliches Gelände Ruht im Frieden seiner Hände.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, Buch des Sängers, Talismane

Wie einer ist, so ist sein Gott, Darum ward Gott so oft zum Spott.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien 4

Was der Mensch alsGottverehrt, Ist sein eigenstes Innere herausgekehrt.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, zwischen 1804 und 1812

Aller Dinge Gehalt, er wird durch dich nur entschieden, Leise Gottheit; auch mich richtest du, richte gelind.

Schiller, F., Gedichte. Xenien und Votivtafeln, in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Es gibt Theologen, die wollten, daß es nur einen einzigen Menschen in der Welt gegeben hätte, den Gott erlöst hätte; denn da hätte es keine Ketzer geben können.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Gott, wenn wir hoch stehen, ist alles; stehen wir niedrig, so ist er ein Supplement unsrer Armseligkeit.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Kein organisches Wesen ist ganz der Idee, die zu Grunde liegt, entsprechend; hinter jedem steckt die höhere Idee. Das ist mein Gott, das ist der Gott, den wir alle ewig suchen und zu erschauen hoffen, aber wir können ihn nur ahnen, nicht schauen!

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller, im Mai 1830

In wenig Stunden Hat Gott das Rechte gefunden.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, hier aus: Gott, Gemüt und Welt

Das eigene Ideal Allen gehört, was du denkst, dein eigen ist nur, was du fühlest, Soll er dein Eigentum sein, fühle den Gott, den du denkst.

Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 4. Akt, 3. Szene, Tell

Ist's Gottes Werk, so wird's bestehn; Ist's Menschenwerk, wird's untergehn.

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Das Herz ist Gottes Stimme, Menschenwerk Ist aller Klugheit künstliche Berechnung.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 4. Akt, 8. Auftritt, Gordon

Je weiter unsere Erkenntnis Gottes dringt, je weiter weicht Gott vor uns zurück.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Gott tut, was er will; der Mensch, was er kann.

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Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 12,32)

Der allmächtige Gott legt dem Menschen nicht mehr auf, als daß er tragen kann. – Sein Prüfstein ist gleichsam der Schlußstein des dem Menschen Auferlegten. Wer in Geduld und Demut verharret, dem ist selbst das Schwerste leicht.

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