Gott Sprüche – arbeit

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Ist's Gottes Werk, so wird's bestehn; Ist's Menschenwerk, wird's untergehn.

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Gott läßt es zu, daß denen, die sich anschicken, ihm zu dienen, allerlei Schwierigkeiten erwachsen; aber niemals läßt er sie der Last unterliegen, solange sie sich ihm anvertrauen.

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Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.

Ebner, Schriften, 2 Bde., Kösel, München 1963

Preis meinem Herrn, der diesem gibt und jenem versagt. Fischen muß der eine, der andre ißt den Fisch.

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Man kann Gott nicht allein mit Arbeit dienen, sondern auch mit Feiern und Ruhen.

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Gott fordert von keinem Mann, daß er mehr tut, als er kann.

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Gott braucht weder Weihrauch noch Myrrhen, weder Kerzen, noch Gebet, Gesang und Musik, weder Messen noch Predigten und Tempel – und daher bleibt das Wort Gottesdienst = Frohndienst, ein dummes Wort, das alle richtigen Ansichten von Religion verrückt.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Weitere Religionsbetrachtungen eines einfältigen Laien

Gott ist mit dir in allem, was du tust.

Altes Testament. Das erste Buch Mose (Genesis) (#1.Mose 21,22)

Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.

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Kein Werk gefällt Gott, es gehe denn aus Glauben in Gott.

Böhme, Von der Menschwerdung Jesu Christi (De incarnatione verbi), 1620. 2. Teil, 6. Kapitel: Von unserem Tode, warum wir sterben müssen, sintema Christus für uns gestorben ist?

Wir dürfen uns nicht so sehr an die Arbeit, an Amt, Würde und Ort klammern. Wichtig ist, daß jeder sich bemüht, den Willen Gottes zu erfüllen.

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Bring deine Gabe nicht, um Gott zu bestechen; denn eine solche wird er nicht annehmen.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 35,14)

Meine Speise ist die, daß ich den Willen und die Werke dessen tue, der mich gesandt hat. Jeder von uns hat dieses sein Werk zu tun. Möglich, daß wir nicht wissen, worin dieses Wer besteht, worin aber unsere Teilnahme daran besteht, das können wir unmöglich nicht wissen.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Gott hat immer Dienst!

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Ehre den Herrn mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen.

Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 3,9f)

Herr, lehre mich wahre Großmut! Lehre mich dir zu dienen, so wie du es verdienst: Geben, ohne zu zählen, arbeiten, ohne Ruhe zu suchen, mich aufopfern, ohne einen anderen Lohn zu erwarten als das Bewußtsein, deinen heiligen Willen zu erfüllen.

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Alle tun Gottes Werk, ob sie wollen oder nicht. Und wie schön ist es, zu wollen.

Tolstoi, Tagebücher. 1889

Du musst ein guter Kerzenmacher sein, wenn du Gott eine wächserne Nase drehen willst.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Gott braucht auch dich, daß er sein Werk vollende. Deine Hände sind Gottes Hände.

Lissauer, Der inwendige Weg. Neue Gedichte, 1920

Wen der Herr erkor zum Boten, Muß mit festem Schritte gehn. Darf nicht nach den Blumen schauen, Die am Wege lockend stehn.

Brill, Der Singschwan, 1882

Gott! Acht du auf deine Arbeit, und wir auf unsere.

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