Gott Sprüche – hoffnung

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Gib, daß wir leben in dem Wort und darauf fahren ferner fort von hinnen aus dem Jammertal zu dir in deinen Freudensaal!

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Rede, denn dein Knecht hört.

Altes Testament. Das erste Buch Samuel (#1.Sam 3,10)

Gottes ist der Orient! Gottes ist der Okzident! Nord- und südliches Gelände Ruht im Frieden seiner Hände.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, Buch des Sängers, Talismane

Aller Dinge Gehalt, er wird durch dich nur entschieden, Leise Gottheit; auch mich richtest du, richte gelind.

Schiller, F., Gedichte. Xenien und Votivtafeln, in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Gott, wenn wir hoch stehen, ist alles; stehen wir niedrig, so ist er ein Supplement unsrer Armseligkeit.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 12,32)

Der allmächtige Gott legt dem Menschen nicht mehr auf, als daß er tragen kann. – Sein Prüfstein ist gleichsam der Schlußstein des dem Menschen Auferlegten. Wer in Geduld und Demut verharret, dem ist selbst das Schwerste leicht.

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Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verläßt.

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Wie wohl fühlt sich der Mensch, wenn er vom vergeblichen Suchen des Heils im weltlichen Leben erschöpft, ermattet, seine Hände zu Gott ausstreckt.

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So kommet vor sein Angesicht, mit Jauchzen Dank zu bringen; bezahlet die gelobte Pflicht und laßt uns fröhlich singen: Gott hat alles wohl bedacht und alles, alles recht gemacht! Gebt unserm Gott die Ehre.

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In ihm ist auferstanden die Welt. In ihm ist auferstanden der Himmel. In ihm ist auferstanden die Erde.

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Großer Gott, wir loben dich Großer Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke, vor dir beugt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen, stimmen dir ein Loblied an; alle Engel, die dir dienen, rufen dir in sel'ger Ruh': "heilig, heilig, heilig!" zu. Himmel, Erde, Luft und Meer, sie verkündern deine Ehre; der Apostel glänzend Heer, der Propheten sel´ge Chöre und der Märtyrer lichte Schar lobt und preist dich immerdar.

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Der Vogel in der Luft, der Stein ruht auf dem Land, Im Wasser lebt der Fisch, mein Geist in Gottes Hand.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wenn wir mit toter Überlieferung und Rhetorik gebrochen haben, kann Gott unser Herz mit seiner Gegenwart entzünden.

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Wenn der liebe Gott will, schießt'n Besen.

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Ich trau auf deine Hand, daß sie mich wohl behüte, weil alle deine Güte und Liebe mir bekannt, und daß ein sich'rer Hort das Unheil von mir wende. O Herr, in deine Hände! Dies sei mein letztes Wort.

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Was du verlorst, hat er gefunden; Du triffst bei ihm, was du geliebt: Und ewig bleibt mit dir verbunden, Was seine Hand dir wiedergibt.

Novalis, Geistliche Lieder, 1802. Aus: III.

Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiter zu wandeln.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1891

Es ist eines der tiefsten Worte: Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Gott ist die Möglichkeit aller Möglichkeiten.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1908

Gott gibt leisen Wind, Wenn die Schafe geschoren sind.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Gott gebietet nichts Unmögliches, sondern, indem er gebietet, ermahnt er dich, zu tun, was du vermagst, und um das zu bitten, was du nicht vermagst, und er steht dir bei, damit du es vermögest.

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