Gott Sprüche – leben

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Gib, daß wir leben in dem Wort und darauf fahren ferner fort von hinnen aus dem Jammertal zu dir in deinen Freudensaal!

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Wie einer ist, so ist sein Gott, Darum ward Gott so oft zum Spott.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien 4

Gott, wenn wir hoch stehen, ist alles; stehen wir niedrig, so ist er ein Supplement unsrer Armseligkeit.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Kein organisches Wesen ist ganz der Idee, die zu Grunde liegt, entsprechend; hinter jedem steckt die höhere Idee. Das ist mein Gott, das ist der Gott, den wir alle ewig suchen und zu erschauen hoffen, aber wir können ihn nur ahnen, nicht schauen!

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller, im Mai 1830

Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 4. Akt, 3. Szene, Tell

Der allmächtige Gott legt dem Menschen nicht mehr auf, als daß er tragen kann. – Sein Prüfstein ist gleichsam der Schlußstein des dem Menschen Auferlegten. Wer in Geduld und Demut verharret, dem ist selbst das Schwerste leicht.

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Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben her gegeben wäre. Darum: der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 19,11)

Wie wohl fühlt sich der Mensch, wenn er vom vergeblichen Suchen des Heils im weltlichen Leben erschöpft, ermattet, seine Hände zu Gott ausstreckt.

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Willst du den Perlentau der edlen Gottheit fangen, So mußt du unverrückt an seiner Menschheit hangen.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Vor allem möchte ich euch ermahnen, euren Weg alleine zu gehen, die guten Vorbilder zu meiden, auch diejenigen, die der Vorstellung der Menschen heilig sind, und es zu wagen, Gott ohne Vermittler und ohne Schleier zu lieben.

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Seitdem sich die Menschen herausgenommen haben, Gott eine Sprache zu verleihen, hat ihn jeder auf seine Weise sprechen und sich von ihm sagen lassen, was er gewollt hat.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762. Viertes Buch. Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars

Ein Jahrhundert leben und die höchste Wahrheit nimmer sehen: Besser ein Tag der Erkenntnis, und das höchste Ziel erspähen.

Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 115. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Wer Gott einmal suchen will, der findet ihn überall.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Religiöse Fragmente

Wenn es Gottes Wille gewesen ist, so ist es auch der meinige geworden.

Raabe, Altershausen (Fragment), entstanden 1899-1902, Erstdruck 1911 (posthum). XII.

Die gesamte Schöpfung, die Gott in der Höhe wie in den Tiefen gestaltet hat, lenkte er zum Nutzen des Menschen. Und wie die Geschöpfe dem Menschen für seine leiblichen Bedürfnisse zu dienen haben, so sind sie auch nicht weniger zum Heil seiner Seele bestimmt.

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Ein jeder für sich und Gott für uns alle.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Niemand kommt gegen Gott auf, denn Gott allein.

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Man hat so viele Gegner, aber nur einen Gott.

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Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen.

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Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.

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Es kommt nicht auf den Stand an, worin man lebt, sondern auf die Grundeinstellung, von der aus man Gott und seine Gesetze als das Oberste und Endgültige empfindet.

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