Gott Sprüche – modern
24 Sprüche gefunden
Seitdem sich die Menschen herausgenommen haben, Gott eine Sprache zu verleihen, hat ihn jeder auf seine Weise sprechen und sich von ihm sagen lassen, was er gewollt hat.
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!
Gott braucht weder Weihrauch noch Myrrhen, weder Kerzen, noch Gebet, Gesang und Musik, weder Messen noch Predigten und Tempel – und daher bleibt das Wort Gottesdienst = Frohndienst, ein dummes Wort, das alle richtigen Ansichten von Religion verrückt.
Gott ist nicht tot. Es geht ihm gut, aber er arbeitet an einem weniger ehrgeizigen Projekt.
Nicht Gott hat den Menschen geschaffen, sondern umgekehrt.
Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist.
Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt.
Gott ist nicht tot, er möchte sich nur jetzt nicht engagieren.
Das sei ferne, Gott behüte!
Gottesfurcht ist Gotteslästerung.
Wo ist der gerechte und rächende Gott? Nein, bei Gott, es gibt keinen Gott.
Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: Folglich existiert Gott nicht.
Allen, die ihren Gott loswerden, droht, dass sie nicht nur gottlos, sondern schlimmer: menschenlos werden.
Das Wort ward nicht nur Mensch, sondern Fleisch.
Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.«
Ohne den Begriff Gott könnten wir am Ende auskommen. Leider nicht ohne das Wort.
Gott ist in der neuen Philosophie, was die letzten fränkischen Könige unter den Majores Domus, ein leerer Name, den man beibehält, um bequemer und unangefochtener sein Wesen treiben zu können.
Der neue Glaube Es bildet sich der Glaubenssatz allmählich: Der liebe Gott ist tot – Gott hab' ihn selig!
Niemand will die richtige gemeine Straße göttlicher Gebote wandeln; jedermann macht sich selbst neue Wege und Gelübde, als hätte er Gottes Gebote alle vollbracht.
Nicht: Wie geht es uns – wie geht es Gott?
Ich weiß nicht, ob Gott existiert; aber für sein Ansehen wäre es besser, wenn es ihn nicht gäbe.