Gott Sprüche – nachdenklich

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Laß unsern Herrgott aus dem Spaß.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Nacht, Valentin zu Gretchen

Das eigene Ideal Allen gehört, was du denkst, dein eigen ist nur, was du fühlest, Soll er dein Eigentum sein, fühle den Gott, den du denkst.

Schiller, F., Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musenalmanach für das Jahr 1797

Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 4. Akt, 3. Szene, Tell

Je weiter unsere Erkenntnis Gottes dringt, je weiter weicht Gott vor uns zurück.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Der allmächtige Gott legt dem Menschen nicht mehr auf, als daß er tragen kann. – Sein Prüfstein ist gleichsam der Schlußstein des dem Menschen Auferlegten. Wer in Geduld und Demut verharret, dem ist selbst das Schwerste leicht.

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Tacitus hat als wahrer Philosoph gesprochen, als er sagte, es wäre besser, an Gott zu glauben, als über ihn zu diskutieren.

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Zuerst muß man erkennen, daß Gott existiert und für das Weltall sorgt und daß ihm keine Tat, keine Willensregung und kein Gedanke verborgen bleibt.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. [8]

Ein offnes Auge sieht; tust du deins zu, o Kind, So bist du, Gott zu schaun, mutwillig maulwurfsblind.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wenn wir mit toter Überlieferung und Rhetorik gebrochen haben, kann Gott unser Herz mit seiner Gegenwart entzünden.

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Vor allem möchte ich euch ermahnen, euren Weg alleine zu gehen, die guten Vorbilder zu meiden, auch diejenigen, die der Vorstellung der Menschen heilig sind, und es zu wagen, Gott ohne Vermittler und ohne Schleier zu lieben.

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Wer Gott einmal suchen will, der findet ihn überall.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Religiöse Fragmente

Man tut dem großen und allmächtigen Geber der Gaben unrecht, wenn man seine Gnaden ausschlägt, zunichte macht und herabsetzt. Er, der Allgute, hat alles gut gemacht.

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Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiter zu wandeln.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1891

Ein Gott, dessen der Mensch, den er geschaffen, noch bedürfte, müßte doch ein recht trauriger Gott sein.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837

Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Wasser: wie nützlich es ist, einfach, wertvoll und rein.

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Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.

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Gott gebietet nichts Unmögliches, sondern, indem er gebietet, ermahnt er dich, zu tun, was du vermagst, und um das zu bitten, was du nicht vermagst, und er steht dir bei, damit du es vermögest.

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Wer Gott eine Elle entgegengeht, dem läuft Gott zwei entgegen.

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Ich denke, ich werde gelenkt.

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Gottes Auge schläft nicht.

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Antike Tempel konzentrieren den Gott im Menschen; des Mittelalters Kirchen streben nach dem Gott in der Höhe.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Uber Kunst und Kunstgeschichte