Hoffnung Sprüche – abschied
11 Sprüche gefunden
Endloses, bitteres Meer, aber wende den Kopf, da ist die Küste.
Gäbe es keine Träume und Illusionen, so würde des armen Mannes Seele ihn verlassen.
Wenn der Winter naht - kann dann der Frühling fern sein?
Wer erlöst werden will, braucht entweder wahre Freunde oder erbitterte Feinde: jene vertreiben die Fehler durch Warnungen, diese durch Schmähungen.
Aussicht ist oft besser als Besitz.
Genug gewinnt, wer eine eitle Hoffnung verliert.
Es gibt bei beiden Geschlechtern solche Raub- und Wechseltiere, die nur dann glücklich sind, wenn sie erst ein fremdes Glück zerstört haben.
Man wird überflüssig, wenn man aufhört, Hoffnungen zu erregen.
Seelenruhe bekommt man, wenn man aufhört zu hoffen.
Zerstoben sind die Wolkenmassen Zerstoben sind die Wolkenmassen, Die Morgensonn' ins Fenster scheint: Nun kann ich wieder mal nicht fassen, Daß ich die Nacht hindurch geweint. Dahin ist alles, was mich drueckte, Das Aug ist klar, der Sinn ist frei, Und was nur je mein Herz entzückte, Tanzt wieder, lachend, mir vorbei. Es grüßt, es nickt; ich steh' betroffen, Geblendet schier von all dem Licht : Das alte, liebe, böse Hoffen – Die Seele läßt es einmal nicht.
Das ist wohl das bitterste in deinem Leben, wenn das Hoffen daraus ausgelöscht wird, wenn du selbst verzichten mußt, wo du sicher geglaubt hattest, etwas zu erreichen, wo du deines Herzens heißesten Wunsch als unerreichbar aufgeben mußt und entsagen, wo du besitzen solltest.