Hoffnung Sprüche – glück

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Die Hoffnung auf Genuß ist fast so süß, als schon erfüllte Hoffnung.

Shakespeare, König Richard II. (The Tragedy of King Richard the Second), Erstdruck 1597

Die starke Hoffnung ist ein viel größeres Stimulans des Lebens, als irgendein einzelnes wirklich eintretendes Glück.

Nietzsche, Der Antichrist, 1888 (Erstdruck 1894)

Wer von der Hoffnung lebt, tanzt ohne Musik.

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In Hoffnung schweben, Macht süßes Leben.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Hoffen ist oft besser als Finden.

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Wer nichts Gutes erhofft, dem kann das Übel keinen Schaden tun.

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Wir können wohl das Glück entbehren, aber nicht die Hoffnung.

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Hoffnung ist die geistige Freude, die jeder bei dem Gedanken an den vorteilhaften künftigen Genuß eines Dings, das ihn zu erfreuen vermag, innerlich empfindet.

Locke, Ein Versuch über den menschlichen Verstand (An essay concerning human understanding), 1690

Hoffnung ist halbes Glück.

Vámbéry, Cágataische Sprachstudien, 1867

Vergiß nicht, daß jede schwarze Wolke eine dem Himmel zugewandte Sonnenseite hat.

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Hoffnung ist eine Art Glück, vielleicht das größte Glück, das diese Welt bereit hat.

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Normalerweise eilen die Gedanken eines Menschen nicht von Vergnügen zu Vergnügen, sondern von Hoffnung zu Hoffnung.

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Vergiss nie, dass hinter den Wolken die Sonne scheint.

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Hoffnung breitet lichte Schleier Nebelhaft vor unsern Blick: Wunscherfüllung, Sonnenfeier, Wolkenteilung bring'n uns Glück.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Chines.-deutsche Jahres- und Tageszeiten, aus [1. Zeile]: Zieh'n die Schafe von . . .

Die Hoffnung ist eine Form von Glück und vielleicht sogar das größte Glück, das diese Welt zu bieten hat.

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Wir können ohne alle Freude leben, aber nicht ohne alle Hoffnung.

Eötvös, Gedanken, 2. Ausgabe 1867 (EA: 1864)

Die Hoffnung ist eine große Verfälscherin der Wahrheit: die Klugheit weise sie zurecht und sorge dafür, daß der Genuß die Erwartung übertreffe.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [19.]

Es gibt bei beiden Geschlechtern solche Raub- und Wechseltiere, die nur dann glücklich sind, wenn sie erst ein fremdes Glück zerstört haben.

Keller, Der grüne Heinrich, erste Fassung 1854-55; zweite, endgültige Fassung 1879-80. Zweiter Band

Mit seinen erfüllten Hoffnungen könnte man so leicht für sich ein Paradies, und für seine Mitmenschen eine Hölle bauen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Zwischen dem Elend und dem Glücke gähnt eine tiefe Kluft. Die Hoffnung schlägt darüber die Brücke, aber sie hängt in der Luft.

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Der Hoffnungsfreie schläft sanft, Hoffnungsfreiheit ist das höchste Glück [...].

Deussen/Strauß (Übers.), Vier philosophische Texte des Mahâbhâratam. Sanatsujâta-Parvan, Bhagavadgîtâ, Mokshadharma, Anugîtâ, 1906. Mokshadharma