Hoffnung Sprüche – glück

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Die größte Freude, die wir han, Ist gutes Hoffen und lieber Wahn. Hoffnung erfreuet manchen Mann, Der Herzensfreude nie gewann.

Freidank, Bescheidenheit, entstanden zwischen 1215 und 1230

Glaub: – aus dem dunkelsten Tag quillt plötzlich das lieblichste Licht auf!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Hoffnung ist die Vorwegnahme erwünschten Glücks.

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Und so ist's mein gewisser Glaube, daß am Ende alles gut ist, und alle Trauer nur der Weg zu wahrer heiliger Freude ist.

Hölderlin, F., Briefe. An seine Schwester, 19. März 1800

Wer im Frieden Wünschet sich Krieg zurück, Der ist geschieden Vom Hoffnungsglück.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 5. Akt, Bergschluchten, Chor seliger Knaben

Teure Hoffnung, du bist schon ein Anfang der Glückseligkeit, die du versprichst.

Wieland, Geschichte des Agathon, 2 Bde., 1766-67; umgearbeitet 1773 und 1794

Voreilige Hoffnungen rächt das neidische Geschick zu oft mit Enttäuschungen! Wie der Same im Dunkeln, so muß das Glück in der Stille keimen, ehe es ans Licht des Tages tritt.

Brachvogel, Des Misstrauens Opfer, 1876

Der echte Mann hat, wenn ihm eine Hoffnung fehl schlägt, nur eine Freude weniger, keinen Schmerz mehr.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838

Selig sind die, die nichts hoffen, denn sie sollen auch nicht enttäuscht werden.

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Wenn jede Hoffnung ganze Erfüllung fände, so würde niemand mehr hoffen, und das sogenannte ›Glück‹, wäre eine trübselige Selbstverständlichkeit.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Du hast mehr in der Hoffnung genossen, als du jemals in Wirklichkeit genießen wirst.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Fort, fort, ihr Wahrheiten, die ihr düster blickt! Nicht will ich auf meinen Bergen herbe ungeduldige Wahrheiten sehn. Vom Lächeln vergüldet nahe mir heut die Wahrheit, von der Sonne gesüßt, von der Liebe gebräunt, – eine reife Wahrheit breche ich allein vom Baum.

Nietzsche, Dionysos-Dithyramben, 1889. Aus: Von der Armut des Reichsten

Nur wer nichts mehr hofft, nichts – mag gelassen sein.

Geibel, Brunhild. Eine Tragödie, 1857. Zweiter Auftritt, Brunhilde