Hoffnung Sprüche – trauerkarte
21 Sprüche gefunden
Jedes zurückgebliebene Restchen von Hoffnung auf ein verlorenes Glück erneut tausend Schmerzen, sobald die Seele müßig wird und die Sonne durchscheinen läßt.
Für trügende Hoffnungen entschädigen oft trügende Erinnerungen.
Wer seine Ochsen verloren hat, hört überall Glocken läuten.
Ein Stoiker mag froh in die Todesarme fliehen; Ich weine, und ich hoffe noch.
Der Mensch hört früher auf zu fühlen als zu hoffen.
Das Fehlschlagen einer schönen Hoffnung ist schwerer zu tragen als ein unerwartetes Leid.
Letzte Hoffnung Am Kirchhof steht ein Baum alleine In seiner jungen Herrlichkeit. Ihn pflanzt kein hergebrachtes Leid, – Sanft neigt er sich dem schlichten Steine. Im Sommer wie im Winter singt Ein Vöglein auf dem Baum, wie klingt So zart der Schmerz der treuen Töne. Der Vogel und der Baum sind wir, Du das Gedenken, ich die Ferne. Der einst'gen Tage, mild wie Sterne – Ach lebt ich noch zu Füßen dir! Ach leben, leben! Meine Schöne, Das kalte Nichts besiegte mich, Doch leb ich dir im Herzen? Sprich!
Wer zählt die Grabinschriften meiner Hoffnungen?
Mut, Ergebung, Geduld, Ihr Gefühle der Trauer! Ihr Gefährten des Unglücks! Die flüchtigste Hoffnung schafft mehr Erleichterung als Ihr!
Allen großen Hoffnungen folgt Traurigkeit.
Der echte Mann hat, wenn ihm eine Hoffnung fehl schlägt, nur eine Freude weniger, keinen Schmerz mehr.
Wir gehen weniger an einem gewissen Kummer, als an enttäuschten Hoffnungen zu Grunde.
Hoffnung und Erinnerung sind Rosen, von einem Stamme mit der Wirklichkeit, nur ohne Dornen.
Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.
Etwas war gestorben in jedem von uns. Und was gestorben war, war die Hoffnung.
Das ist wohl das bitterste in deinem Leben, wenn das Hoffen daraus ausgelöscht wird, wenn du selbst verzichten mußt, wo du sicher geglaubt hattest, etwas zu erreichen, wo du deines Herzens heißesten Wunsch als unerreichbar aufgeben mußt und entsagen, wo du besitzen solltest.
Wir gehen eher an den Folgen einer getäuschten Hoffnung zugrunde als an der Reue über eine bestimmte Tat.
Sie [die Liebe] tröstet uns wie eine Mutter tut, und wiegt uns sanft in unsern letzten Schlaf.
Der Schatten, den der Tod eines Gerechten über das Leben der Seinen wirft, vergeht, wenn die Hoffnung aufgeht und zum Bewusstsein kommt.
Hoffend zu schauen, lindert den Schmerz.
O Traum, zu bald dein Glanz verging! Sternhelle Hoffnung, allzufrüh Des Todes Dunkel dich umfing!