Hoffnung Sprüche – zukunft

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Hoffnung gießt in Sturmnacht Morgenröte!

Goethe, Proserpina. Uraufführung als Einlage in das Drama: Der Triumph der Empfindsamkeit in Weimar am 30. Januar 1778. Proserpina zu den Parzen

Die Hoffnung hilft uns leben.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 9. April 1782

Sage nicht, daß du geben willst, sondern gib! Die Hoffnung befriedigst du nie.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlaß. Über Literatur und Leben

Hoffnung Schaff das Tagwerk meiner Hände, Hohes Glück, daß ich's vollende! Laß, o laß mich nicht ermatten! Nein, es sind nicht leere Träume: Jetzt nur Stangen, diese Bäume Geben einst noch Frucht und Schatten.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Lieder

O Jüngling, sei weise, verwein' nicht vergebens Die fröhlichsten Stunden des traurigen Lebens, Wenn flatterhaft je dich ein Mädchen vergißt. Geh, ruf sie zurücke, die vorigen Zeiten! Es küßt sich so süße der Busen der zweiten, Als kaum sich der Busen der ersten geküßt.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Unbeständigkeit

Wir hoffen immer, und in allen Dingen Ist besser hoffen als verzweifeln. Denn Wer kann das Mögliche berechnen?

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 3. Akt, 4. Szene, Antonio zu Leonore

Ein guter Mensch verspricht durch seine Gegenwart nur immer zu viel! Das Vertrauen, das er hervorlockt, die Neigung, die er einflößt, die Hoffnungen, die er erregt, sind unendlich; er wird und bleibt ein Schuldner, ohne es zu wissen.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 7. Buch, 8. Kap., Madame Melina zu Wilhelm

Ach! vielleicht, indem wir hoffen, Hat uns Unheil schon getroffen.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 1799

Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Hoffnung ist oft ein Jagdhund ohne Spur.

Shakespeare, Die lustigen Weiber von Windsor (The Merry Wives of Windsor), unautorisierter Erstdruck 1602

Nichts hält die wahre Hoffnung auf. Sie fliegt mit Schwalbenflügeln.

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Die Hoffnung auf Genuß ist fast so süß, als schon erfüllte Hoffnung.

Shakespeare, König Richard II. (The Tragedy of King Richard the Second), Erstdruck 1597

Bist du weise, so mischst du das eine mit dem anderen und wirst weder hoffen ohne zu zweifeln, noch verzweifeln ohne zu hoffen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 104. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Si sapis, alterum alteri misce: nec speraveris sine desperatione nec desperaveris sine spe

Wem Unverhofftes zuteil ward, den treibt sein Hoffen bis zur Unverschämtheit.

Seneca, Von der Gnade. An den Kaiser Nero (De Clementia), alternative deutsche Titel hierfür auch "Über die Milde" und "Über die Güte". I, 1. Übersetzt von J. M. Moser (1828) Originaltext: Spes inprobissimas conplectuntur insperata adsecuti

Jedes zurückgebliebene Restchen von Hoffnung auf ein verlorenes Glück erneut tausend Schmerzen, sobald die Seele müßig wird und die Sonne durchscheinen läßt.

Keller, Die mißbrauchten Liebesbriefe (später in: Die Leute von Seldwyla), entstanden 1860, Erstdruck 1865

Der Mensch ist auf Hoffnung gebaut und er hat eigentlich keinen anderen Besitz als die Hoffnung. Unsere Wohnung hier heißt: die Stätte der Hoffnung.

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Hoffen und Harren Macht manchen zum Narren.

Ovid, Heroides, auch Epistulae Heroidum (Heldinnen bzw. Briefe von Heldinnen), fiktive Liebesbriefe berühmter Frauen der Sage, die Briefe werden Ovid zugeschrieben, seine Autorschaft wird aber bezweifelt. 17,236. Helena an Paris. Originaltext: Fallitur augurio spes bona saepe suo.

Hoffnung, einmal geglaubt, hält auf längere Zeiten.

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Entferne die Hoffnung aus dem Herzen des Menschen und du machst ihn zum wilden Tier.

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Zum Hoffen noch viel mehr als zum Genießen muß der neue Tag uns wecken, wenn wir der Frische und der Fülle des Lebens und der Energie unserer Tatkraft uns erfreuen sollen.

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Das Wenn ist das lenkbarste Reittier der Hoffnung.

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